Fr., 02.12.2016

Ab 9. Januar nur noch Übernachtung und Frühstück Gasthof „Zur Post“ wird Hotel garni

Lecker essen im Gasthof „Zur Post“: Damit ist es ab 23. Dezember vorbei. Im kommenden Jahr wird das Traditionshaus als Hotel garni auf noch unbestimmte Zeit weitergeführt.

Lecker essen im Gasthof „Zur Post“: Damit ist es ab 23. Dezember vorbei. Im kommenden Jahr wird das Traditionshaus als Hotel garni auf noch unbestimmte Zeit weitergeführt. Foto: Westfälisch genießen

Ladbergen - 

Die Gerüchteküche kocht. Die des Gasthofs „Zur Post“ bald nicht mehr. Wie Inhaber Günter Haug berichtet, wird aus dem Haus am 9. Januar ein Hotel garni. Das bedeutet, dass nur noch Übernachtung und Frühstück angeboten werden.

Von Sigmar Teuber

„Der Gasthof ,Zur Post’ wurde von der Hotelgruppe Garni aufgekauft“. So lautet eines der Gerüchte, die wohl zurzeit durch Ladbergen geistern. In diesem steckt zumindest ein Fünkchen Wahrheit. Wie Inhaber Günter Haug im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten erklärt, wird die traditionsreiche, unter Denkmalschutz stehende Gaststätte von ihm ab 9. Januar auf noch unbestimmte Zeit als Hotel garni weitergeführt, was nichts anderes bedeutet, als dass es dort nur noch Beherbergung und Frühstück gibt. Der Begriff Hotel garni entstammt dem Französischen und bedeutet wörtlich „(mit Mobiliar) ausgestattete Herberge“.

Bis Freitag, 23. Dezember, läuft in der Post laut Günter Haug alles weiter wie bisher. Es gibt Gerichte wie die Weihnachtsgans und es werden Weihnachtsfeiern ausgerichtet. Bis zum 9. Januar sind dann Betriebsferien. Als Hotel garni läuft das Haus so lange, bis die endgültigen Pläne für eine Umwandlung stehen und es die Baugenehmigung gibt. Wie bereits berichtet, wird darüber nachgedacht, die insgesamt zwei Gebäude zu Wohnungen und/oder einer Einrichtung für betreutes Wohnen umzufunktionieren.

„Wir haben wenig Hoffnung, doch noch einen Käufer zu finden, der den Gasthof als solchen weiterführt“, gibt Günter Haug zu. „Solle sich aber ein ernsthafter Interessent melden, so sagen wir sicher nicht nein.“

An Interessenten für die anderen beiden Optionen mangele es nicht, so Haug weiter. „Zurzeit laufen Gespräche“, sagt der Inhaber. Auch ein Architekten-Team sei weiterhin bei der Arbeit und mache Pläne.

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