Di., 12.09.2017

Neue Azubis bei LeWe Ein neuer Lebensabschnitt

30 junge Menschen haben ihre Berufliche Bildung im „QuBuS“ am Ruthemeiers Esch begonnen. Mit ihnen freuen sich das LeWe-Team und Marianne Büscher (Geschäftsleitung Arbeit, stehend, vierte von links).

30 junge Menschen haben ihre Berufliche Bildung im „QuBuS“ am Ruthemeiers Esch begonnen. Mit ihnen freuen sich das LeWe-Team und Marianne Büscher (Geschäftsleitung Arbeit, stehend, vierte von links). Foto: Ledder Werkstättten

Ladbergen - 

80 Gäste, darunter 30 neue junge Leute, deren Eltern, Geschwister und Betreuer, begrüßte kürzlich das „QuBuS“-Team in der Bildungseinrichtung der Ledder Werkstätten an Ruthemeiers Esch. Jahr für Jahr beginnt ein neuer Jahrgang im Zentrum für „Qualifizierung, Bildung und Service“, doch so groß war die Runde lange nicht.

80 Gäste, darunter 30 neue junge Leute, deren Eltern, Geschwister und Betreuer, begrüßte kürzlich das „QuBuS“-Team in der Bildungseinrichtung der Ledder Werkstätten an Ruthemeiers Esch. Jahr für Jahr beginnt ein neuer Jahrgang im Zentrum für „Qualifizierung, Bildung und Service“, doch so groß war die Runde lange nicht. Marianne Büscher (LeWe-Geschäftsleitung Arbeit) freute sich über die vielen neuen Gesichter und hieß sie im Namen der Geschäftsführung willkommen.

Ein neues Thema, der Berufsbildungsbereich (BBB), komme nun auf sie zu, erklärte die Geschäftsleiterin den Neuankömmlingen. Es gehe einerseits um das Thema Arbeit, andererseits auch darum, sich in einem neuen Umfeld zu orientieren, dabei neue Freunde zu finden und seine Freizeitgestaltung vielleicht neu zu organisieren.

Beim anschließenden Frühstück war Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und etwas über die Ledder Werkstätten und den anderen Lebensabschnitt zu erfahren.

Die jungen Leute bringen unterschiedliche Vorbildungen und Fähigkeiten mit, sodass das BBB-Team individuell ermittelt, wohin die berufliche Förderung gehen muss. Dazu durchlaufen alle ein dreimonatiges Eingangsverfahren, in dem geschaut wird, ob die Werkstatt das persönlich passende Bildungsangebot ist, wo die ersten Regeln für das gemeinsame Arbeiten vermittelt werden oder die Interessen und Hobbys liegen. Auch die erste Diagnostik und das Formulieren individueller Bildungsziele finden jetzt statt.

Im anschließenden ersten Jahr geht es darum, Arbeitsmaterialien und -werkzeuge kennenzulernen, an Grundfähigkeiten wie Konzentration und Ausdauer zu arbeiten und auch darum, eigene Stärken zu entdecken. Im zweiten Jahr absolvieren die jungen Leute Praktika ihrer Wahl in der Einrichtung oder auch auf dem ersten Arbeitsmarkt, unternehmen Orientierungsfahrten und finden in aller Regel den für sie passenden Arbeitsplatz.

Paul Sackarendt (BBB-Bereichsleitung) erklärte organisatorische Details: Sportangebote in der Ladberger Sporthalle, erste Termine mit den Betriebsarzt, die Bildungsfahrt nach Lingen und auch den Umgang mit dem Handy während der Arbeitszeit. Und dann hieß es Abschied zu nehmen von den Begleitern und in eine der insgesamt sieben Gruppen zu gehen, wo alle ihre Ansprechpartner kennenlernten.

Aktuell erfahren im „QuBuS“ 58 junge Menschen Berufliche Bildung. Die Agentur für Arbeit unterstützt als Finanzträger diese Maßnahme.

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