Di., 14.11.2017

Martinsspiel Lichter in der Dunkelheit

Der Ladberger Posaunenchor begleitete den Gottesdienst und den Umzug beim Martinsspiel. Die Mädchen und Jungen mit ihren selbst gebastelten Laternen und ihre erwachsenen Begleiter erlebten wieder einmal einen abwechslungsreichen Abend.

Der Ladberger Posaunenchor begleitete den Gottesdienst und den Umzug beim Martinsspiel. Die Mädchen und Jungen mit ihren selbst gebastelten Laternen und ihre erwachsenen Begleiter erlebten wieder einmal einen abwechslungsreichen Abend. Foto: Luca Pals

Ladbergen - 

Viel Fleiß und Mühe hatten die Kinder offenbar in das Basteln ihrer bunten Laternen gesteckt, davon konnten sich alle Besucher des St. Martin-Umzuges am Montagabend ein Bild machen. In bunten Farben und verschiedenen Variationen leuchteten die schmucken Laternen den Kleinen und deren Eltern und Verwandten auf dem Weg von der katholischen Kirche über die Schulbrücke bis in den Friedenspark.

Von Luca Pals

Zuvor hatte Pastor Hermann Rohling aus Lengerich die Mädchen und Jungen und deren Laternen gesegnet und durch einen Gottesdienst in der St. Christophorus-Kirche geführt. In diesem berichtete er natürlich auch vom Leben und Wirken des Heiligen Martin. „Er hatte ein großes Herz für die Armen und Benachteiligten. Deswegen haben die Leute ihn bis heute nicht vergessen“, sagte der Geistliche. Die Menschen könnten aus Martins Geschichte lernen: „Mach´s wie ich: Teile!“ Die von den Kindern gebastelten Laternen, welche die Kleinen stolz in die Höhe hielten, sollten „Licht in die Dunkelheit bringen“, so Hermann Rohling weiter.

Zum Ende des Gottesdienstes setzten die Kinder die Lehre St. Martins, das Teilen, praktisch um: Sie sammelten Spenden für die Tafel in Lengerich.

Zum dritten Mal wurden Gottesdienst und Umzug musikalisch durch den Ladberger Posaunenchor, der in der Kirche das Lied „St. Martin“ intonierte, begleitet. Im Verlauf einer kurzen Pause auf der Wanderung bis zur Tennisanlage des TSV Ladbergen spielte die Gruppe den Klassiker „Laterne, Laterne“. Eltern und Kinder stimmten textsicher ein.

Vorbereitet wurden die Kinder des St. Christophorus-Kindergartens, der unter der Leitung von Anja Hülsmann die Laternen-Wanderung organisiert hatte, vor dem Umzug: „Wir üben die Lieder schon seit mehreren Wochen und spielen mit Verkleidungen die Geschichte von St. Martin nach.“

Dafür, dass alle Beteiligten sicher den Weg über die Ladberger Straßen fanden, sorgte „Dorfsheriff“ Andreas Milfeit, der die Tecklenburger Straße mit seinem Polizeiauto abgesperrt hatte. Das blau blinkende Licht auf dem Dach des Wagens war für viele Kids ein weiteres Highlight an diesem Abend.

Spannend ging es dann im Friedenspark weiter. Auf dem Fußballfeld wartete die Freiwillige Feuerwehr, die mit Hilfe ihrer technischen Ausstattung den Platz ausleuchtete, damit St. Martin auf seinem Pferd und der Bettler, die bald darauf eintrafen, gut zu sehen waren.

In die Rolle des St. Martin war Hanna Hunecke geschlüpft. Sie verkörperte diese Person bereits zum zweiten Mal. Gekonnt teilte sie ihren Mantel mit dem Bettler, gespielt von Jannes Hülsmann, und ritt auf ihrem Schimmel-Pony namens Laika davon. Auch dieses Pferd hat Martinsspiel-Erfahrung. Laika (vom Reiterhof Tegelmann) war bereits 2016 dabei.

Am Ende des Spiels ließen Eltern und Kinder den Abend bei Brot, Getränken und Würstchen ausklingen.

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