„Leben heißt Veränderung“

Mo., 23.01.2012

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Pfarrer Johannes Gospos lobt „wundervolles, selbstständiges Engagement“ beim Neujahrsempfang

„Leben heißt Veränderung“ : Pfarrer Johannes Gospos lobt „wundervolles, selbstständiges Engagement“ beim Neujahrsempfang

Pfarrer Johannes Gospos bedankte sich bei Anne Hermes, Franka Eising und Engelbert Thünte für ihr „wundervolles, selbstständiges Engagement“ mit Blumensträußen. Foto:

LAer - 

Nur die wenigsten zog es nach der Messe am Sonntag direkt nach Hause. Die meisten Kirchgänger nahmen die Einladung des Pfarrgemeinderates zum Neujahrsempfang der Hll.-Brüder-Ewaldi-Gemeinde gerne an. Dieser fand dieses Mal im Pfarrhaus in Holthausen statt. Matthias Fraune übernahm stellvertretend für den Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, Bernhard Rosing, die Begrüßung und ließ das Jahr 2011 Revue passieren.


„Leben heißt Veränderung. Das mussten auch wir als Gemeinde erfahren, als wir im Juli unsere Pastoralreferentin Alexandra Damhues verabschiedeten“, erinnerte sich Matthias Fraune an das einstige Mitglied des Seelsorgeteams nicht ganz ohne Wehmut. Sie sei eine Bereicherung für die Gemeinde gewesen, so Fraune.

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Ein fröhliches Ereignis für die Gemeinde hingegen war die Messdiener-Neuaufnahme im November. Inzwischen gebe es über 100 Mädchen und Jungen, die die Dienste am Altar übernehmen. „Allerdings demotiviert die Kinder nichts mehr als eine leere Kirche“, stellte Matthias Fraune fest und forderte die Gemeinde auf, verstärkt auch an den Gottesdiensten in der Woche teilzunehmen.

Zu den neusten Projekten des Pfarrgemeinderates zählt die Bildung von Familienkreisen, die es in der Kirchengemeinde zuletzt unter der Leitung von Pfarrer Josef Dufhues gegeben hat. Ziel soll es sein, einen Austausch zwischen Familien zu schaffen und das Leben aus dem Glauben heraus zu gestalten.

Auch Pfarrer Johannes Gospos wandte sich „mit ein paar PKW – ein paar kleinen Worten“, wie er es im Scherz nannte, an die Gemeinde. Zu den schönsten Nachrichten im vergangenen Jahr zählte für den Seelsorger, dass Pfarrer Jojo George seinen Vertrag um weitere fünf Jahre verlängern konnte. „Das war sehr ermutigend“, fand Gos­pos. Weniger ermutigend findet er allerdings die 30 offenen Stellen für Pastoralreferenten im Bistum Münster. „Ich gehe nicht davon aus, dass wir auf absehbare Zeit eine neue Pastoralreferentin oder einen neuen Pastoralreferenten bekommen werden“, so der Geistliche. Für ihn und das Seelsorgeteam bedeutet das ein nicht unerhebliches Mehr an Arbeit, das nicht in allen Bereichen gewährleistet werden kann.

„Helfen Sie aktiv mit; verlassen Sie sich nicht auf den Pastor allein“, ermunterte der Seelsorger zur aktiven Mitarbeit. Er weiß aber auch, dass es in seiner Gemeinde bereits ein „wundervolles, selbstständiges Engagement“ gibt. So sorgte Franka Eising über Jahre für den Blumenschmuck am Altar und Anne Hermes warf stets ein Auge auf die Messdienerschaft in Holthausen. Nicht zuletzt machten Engelbert Thünte und seine Mitstreiter im Kapellenverein der Gemeinde mit dem Bau der Kapelle ein wahres Geschenk. „Für mich ist es der schönste Ort rund um Laer“, verriet Gospos, als er allen drei Gemeindemitgliedern zum Dank für ihr ehrenamtliches Engagement einen Blumenstrauß überreichte.

Die musikalische Gestaltung des Neujahrsempfanges übernahm der Projektchor „LaerCapella“ unter der Leitung von Michael Doerr. Nach den „PKWs“ (Gospos) bot sich noch ausreichend Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen.


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