Mit Glam Jam in die 70er zurück

Mo., 23.01.2012

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Coverband feiert erfolgreiche Premiere in Laer / Auch „Ungehört“ sorgt für gute Stimmung

Mit Glam Jam in die 70er zurück : Coverband feiert erfolgreiche Premiere in Laer / Auch „Ungehört“ sorgt für gute Stimmung

In verschiedenen Outfits präsentierte sich die Band Glama Jam mit Wollo Seidel (r.). Foto: Jonas Hille

Laer - 

Sie spielen seit über 24 Jahren zusammen, als Coverband lassen sie die frühen 70er Jahre wieder aufleben und sorgen für mächtig Stimmung. So war es auch am Samstagabend, als die Gruppe Glam Jam erstmals in der Laerer Gaststätte „Anno 1923“ auftrat. Mit Profigitarrist Wollo Seidel hat die Gruppe um Niels Wedemeyer, Toni Beckmann und Michael Rietmann sogar einen waschechten Laerer in ihren Reihen.


Die Premiere bot eine gute Gelegenheit für den erfahrenen Gitarristen, sein Können und vor allem sein Temperament vor eigenem Publikum aufleben zu lassen. Nicht nur aus diesem Grund war der Gig vor mehr als 100 Zuschauern etwas Besonderes für die Band. Ob „Whole Lotta Love“ von Led Zeppelin, „Schools Out“ von Alice Cooper oder „The Ballroom Blitz“ von The Sweet – die Glamrock-Coverband bot den Zuhörern ein vielfältiges Repertoire zwischen klassischem Rock und Kulthits der 70er Jahre. Auch optisch versetzte die Band ihr Publikum um 40 Jahre zurück. Breite Schlaghosen, schrille Hemden sowie eine lange Mähne zählten allemal zur Grundausstattung. „Wir möchten in jedem unserer drei Sets ein anderes Outfit tragen“, berichtete Sänger und Mitinitiator Niels Wedemeyer, dass die Akteure versuchten, dem Original immer sehr nahe zu kommen“, so Wedemeyer. Er bedauere trotzdem, dass viele dieser Hits kaum noch im Radio gespielt werden. Umso wichtiger sei es, die alten Zeiten live wieder aufleben zu lassen. Unterstützung erhielt die Kultgruppe im Vorprogramm von der jungen Gronauer Formation „Ungehört“. Die Musiker begeisterten mit eigenen deutschsprachigen Songs und einer rockigen Live-Performance. „Für ganz junge Gruppen mit eigenen Texten ist es nicht einfach, größere Auftritte zu erhalten“, meinte Niels Wedemeyer. Umso wichtiger sei es, junge Bands zu fördern und ihnen eine Chance zu geben. „Das haben sie wirklich sehr, sehr gut gemacht“ zeigte er sich angetan vom routinierten und abgeklärten Auftritt der Gronauer.

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