Graffiti an Kapellenwänden

Di., 07.02.2012

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Vereinsmitglieder und Erbauer ärgern sich über Schmierereien / Vorstand hat Anzeige erstattet 

Graffiti an Kapellenwänden : Vereinsmitglieder und Erbauer ärgern sich über Schmierereien / Vorstand hat Anzeige erstattet 

„Wir vergessen nie“ und „Wir vergeben nie“ verkünden die unbekannten Täter, die die Kapelle mit Graffiti besprüht haben. Foto: ert

Laer - 

„Wir haben bei der Polizei Strafanzeige erstattet“, ärgert sich Dr. Elmar Lengers vom Kapellenverein Fünf Wunden, dass es an der Kapelle in der Bauerschaft Altenburg schon wieder zu unliebsamen Überraschungen gekommen ist. So haben Unbekannte die Wände des kleinen kirchlichen Raums mit Graffiti verunstaltet.

Von Sabine Niestert

„Wir vergessen nie“ und „Wir vergeben nie“ haben die Täter geschrieben. Keinen rechten Reim kann sich Dr. Lengers auf die Schmierereien und ihren Inhalt machen. „Zudem haben die Unbekannten einen Davidstern in Silber auf einer Außenwand hinterlassen“, berichtet das Vorstandsmitglied. Erst einen Tag später haben die Vereinsmitglieder dann noch entdeckt, dass die Sprayer auch ein Parkplatzschild sowie eine Hinweistafel über einer der beiden Sitzgruppen besprüht haben. Erst kürzlich hatten einige Jugendliche an der Kapelle gehaust und deutliche Spuren des Feierns, wie beispielsweise leere Flaschen hinterlassen (die WN berichteten). Für die Erbauer der Kapelle und ihre Helfer sind das keine „Dumme-Jungen-Streiche“ mehr, sondern mutwillige und böse Zerstörungen, die ihrer Meinung nach bestraft werden sollten. So kostet die Beseitigung der Schäden immer wieder wertvolle Zeit, Nerven und oftmals auch viel Geld. Gedanken, wie man das Kleinod, das etwas abgelegen außerhalb des Ortskernes liegt, besser schützen kann, machen sich deswegen zurzeit die Verantwortlichen, die die Kapelle natürlich nicht ständig bewachen können. Helfen würden schon aufmerksame Bürger, meint Dr. Lengers. Deswegen bitten der Vorstand und er alle Hundebesitzer, Jogger, Spaziergänger und Radfahrer, sich sofort bei der Polizei zu melden, wenn sie auffällige Beobachtungen vor Ort machen.

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