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Mi., 20.01.2016

Glück im Unglück Verheerender Carport-Brand

38 Einsatzkräfte, darunter auch die Besatzung der Borghorster Drehleiter, forderte der Brand am Dienstagabend in der Straße Am Eschbach. Dabei bannte ein Renault Twingo (kleines Bild) völlig aus.

38 Einsatzkräfte, darunter auch die Besatzung der Borghorster Drehleiter, forderte der Brand am Dienstagabend in der Straße Am Eschbach. Dabei bannte ein Renault Twingo (kleines Bild) völlig aus. Foto: KEB

Laer - 

Verheerende Folgen hatte ein Carport-Brand, der am Dienstagabend an der Straße Am Eschbach in Laer ausbrach. Dabei wurde eine vierköpfige Familie aus dem Obergeschoss des Hauses obdachlos. Sie konnte bei Angehörigen unterkommen. Die Brandschützer konnten noch Schlimmeres verhindern.

Von Jens Keblat

Nach dem Brand eines Carports an einem Zweifamilienhaus in der Straße Am Eschbach in Laer am späten Dienstagabend konnte eine vierköpfige Familie vorerst nicht mehr dorthin zurückkehren. Der Carport, ein Auto sowie zahlreiches Inventar und Teile der Gebäudefassade wurden ein Raub der Flammen.

Einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr saßen noch im Rahmen einer Kommandositzung im Gerätehaus zusammen, als gegen 22.10 Uhr der Alarm für die Ehrenamtlichen einging.

Ein Glücksfall, wie Wehrführer und Einsatzleiter Stefan Rikels später vor Ort bestätigte. Dieser Brand habe gezeigt, dass im Ernstfall jede Minute zählt. Durch das schnelle Eintreffen der ersten Einsatzkräfte habe man Schlimmeres verhindern können. Doch gänzlich verhindern konnte auch die Feuerwehr die Ausbreitung des Brandes nicht.

Aus bislang ungeklärter Ursache war es im Bereich des Abstellplatzes zu dem Feuer gekommen, bei dem ein älterer Renault Twingo sowie Fahrräder und anderes Inventar ein Raub der Flammen wurden.

Auch vor dem Carportdach machten das Feuer keinen Halt. So konnte es sich auch bis zu einem Balkon durcharbeiten. Teile der Gebäudefassade, vor allem Fenster, wurden dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen, während der Löscharbeiten drang schließlich Löschmittel ins Gebäude. Zusätzlich mussten die Wehrleute insgesamt drei Propangasflaschen vom Brandherd entfernen.

Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand. Dennoch: nach rund anderthalb Stunden konnten die insgesamt 38 Einsatzkräfte, darunter auch die Besatzung der Borghorster Drehleiter, lediglich eine der beiden Familien zurück in ihr Wohnhaus lassen. „Die Familie aus dem Obergeschoss, Eltern mit zwei Kindern, werden bei Angehörigen unterkommen,“ erklärte der Gemeindebrandinspektor.

Wie es zu dem Brand, bei dem ein noch nicht näher zu beziffernder Schaden entstand, kommen konnte, ist noch völlig unklar. Bereits während der Einsatzarbeiten der Feuerwehr verschafften sich Ermittler der Kriminalpolizei einen ersten Eindruck und beschlagnahmten die Brandstelle für die weiteren Ermittlungen. An dem Einsatz beteiligt war auch der Baubetriebshof, der den Einsatz mit einem Streufahrzeug wegen des gefrierenden Löschwassers unterstützte.

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