Di., 02.02.2016

Abrissarbeiten haben begonnen Neues Gesicht für die Dorfmitte

Seit Anfang dieser Woche bestimmt der Bagger das Bild auf dem Grundstück der Ecke Hohe Straße/Bachstraße. So wurde dort mit den Abrissarbeiten der ehemaligen Gaststätte „Anno 1923“ begonnen.

Seit Anfang dieser Woche bestimmt der Bagger das Bild auf dem Grundstück der Ecke Hohe Straße/Bachstraße. So wurde dort mit den Abrissarbeiten der ehemaligen Gaststätte „Anno 1923“ begonnen. Foto: Regina Schmidt

Laer - 

Das Gebäude ehemalige Gaststätte „Anno 1923“ im Herzen von Laer wird schon bald Geschichte sein. Anfang der Woche haben die Abrissarbeiten auf dem Grundstück Ecke Hohe Straße/Bachstraße begonnen. Auf dem Gelände soll ein Komplex mit 13 Wohnungen und einer Gewerbefläche entstehen. Die Abrissarbeiten werden mindestens zwei Wochen in Anspruch nehmen.

Von Regina Schmidt

Das Gebäude ehemalige Gaststätte „Anno 1923“ im Herzen von Laer wird schon bald Geschichte sein. Anfang der Woche haben die Abrissarbeiten auf dem Grundstück Ecke Hohe Straße/Bachstraße begonnen. Auf dem Gelände soll ein Komplex mit 13 Wohnungen und einer Gewerbefläche entstehen.

Die gesamte Planung und Durchführung des Zwei-Millionen-Euro-Projektes liegt in Händen des Laerer Architekturbüros Wiesmann und Wibker, der Investor möchte ungenannt bleiben.

„Das Gebäude wird 1000 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche haben. Die Wohnungen sollen zwischen 50 und 90 Quadratmeter groß sein, die Gewerbefläche 220 Quadratmeter“, hatte Christoph Wiesmann bei der Vorstellung des Projektes erklärt.

Der neue Gebäudekomplex wird das Gesicht der Dorfmitte verändern. Für die äußere Gestaltung wurde laut Wiesmann eine „zeitgemäße Formensprache“ gewählt: „Urbanes Wohnen in Anlehnung an den Stadtvillen-Stil“. Geplant sind zwei Geschosse plus ein Staffelgeschoss. Die beiden unteren e sollen verklinkert (rot mit dunklen Streifen) werden, das aufgesetzte, nach vorne verschobene Staffelgeschoss im Kontrast dazu weiß verputzt werden. Architektonisch besonders interessant ist die Rundung des Gebäudes an der nordwestlichen Ecke. Hier ist die Gewerbefläche mit großen Fenstern zur Straße hin vorgesehen. „Die Rundung hat aber auch den Vorteil, dass die gefährliche Kreuzung Hohe Straße/Bachstraße künftig besser einsehbar ist“, erklärt der Architekt.

Wie und von wem das Ladenlokal genutzt werden wird, ist aber noch offen: „Es wäre sicherlich schön, an dieser Stelle wieder Leben ins Dorf zu bringen. Ein Café könnte ich mir dort zum Beispiel gut vorstellen“,œ, hofft Wiesmann auf Interessenten. Die 13 Wohnungen sollen barrierefrei und in „gehobenem Standard“ ausgebaut werden, aber dennoch bezahlbar sein. Geplant sind sechs bis sieben Euro Miete pro Quadratmeter. Vor dem Lärm des Durchfahrtverkehrs auf der Hohen Straße sollen dreifach verglaste Fenster schützen. Die Balkons liegen zum begrünten Innenhof oder dem Nachbaranwesen Terfloth hin. Die zentrale Lage ist trotz des Verkehrs nach Ansicht des Planers ein großes Plus, mit kurzen Wegen zu allen für das tägliche Leben wichtigen Einrichtungen.

Die Abrissarbeiten werden mindestens zwei Wochen in Anspruch nehmen. Wegen der direkten Nähe zur Durchfahrtstraße und der angrenzenden Bebauung muss sehr behutsam vorgegangen werden. Bis die ersten Mieter einziehen können wird nach Einschätzung des Architekten ein Jahr vergehen.

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