Mi., 24.02.2016

Es geht weiter Kulturrucksack wieder geschnürt

Laer - 

ngen Menschen die Tür zu Kunst und Kultur möglichst weit öffnen, möchte das Projekt „Kulturrucksack NRW“. Bereits im vergangenen Jahr beteiligte sich die Gemeinde Laer mit großem Erfolg daran. Auch in 2016 gibt es wieder Kulturrucksack-Aktionen für Kinder von zehn bis 14 Jahren.

Von Rainer Nix

Jungen Menschen die Tür zu Kunst und Kultur möglichst weit öffnen, möchte das Projekt „Kulturrucksack NRW“. Bereits im vergangenen Jahr beteiligte sich die Gemeinde Laer mit großem Erfolg daran. Auch in 2016 gibt es wieder Kulturrucksack-Aktionen für Kinder von zehn bis 14 Jahren.

„Diese Altersgruppe ist sonst nur schwer zu erreichen“, sagt Ulrike Hallenberger von der „Maus&Monster-Kreativ-Werkstatt“. In Kooperation mit der Initiative für Kinder und Jugendliche in Laer und Holthausen stehen zwei äußerst kreative Projekte auf dem Programm. Das erste heißt „Like a satellite“und findet gleich zu Anfang der Osterferien am 22. und 23. März jeweils von 11 bis 13 Uhr bei „Maus&Monster“ am Klingenhagen 1 statt.

Beim zweiten Projekt handelt es sich um „Kunst-Camp Natur“. Es führt in das Reit- und Bewegungszentrums Hof Mersmann und findet vom 12. bis 15. Juli, jeweils von 10 bis 14 Uhr statt.

„Like a satellite“ – wie ein Satellit schauen sich die Kinder beim ersten Projekt unter Anleitung von Hallenberger und Sabine Peters von der Initiative auf den blauen Planeten Erde von oben an und entdecken die Rocky Mountains, den Pazifischen Ozean oder die neun Millionen Quadratkilometer umfassende Trockenwüste Sahara. Dann wird es spannend. Mit Marmormehl und Strukturpaste werden Oberflächen, Flüsse, Meere und Gebirge gestaltet und mit Acrylfarben bemalt.

Die am experimentellen Malprojekt teilnehmenden Kinder dürfen ihr individuell gestaltetes Werk mit nach Hause nehmen.

Um den vielseitigen Werkstoff Beton geht es im „Kunst-Camp Natur“. „Wir sind keine Betonköpfe – könnten aber welche herstellen“, sagen die Projektleiterinnen Hallenberger und Peters. Beton, im Alltag eine der wichtigsten Grundlagen für den Wege- und Straßenbau sowie natürlich für den Hausbau, wird hier zum extrem wandlungsfähigen Medium fürs Experimentieren in freier Natur. „Wir testen Beton mit allen möglichen Gießformen, Steinen, Fliesen, Naturmaterialien, um mit Anleitung und Know-how ausgefallene Kunstwerke, Schönes und Skurriles zu erschaffen“, so Hallenberger. Sogar ein Betonfachmann hat sein Erscheinen zugesagt, es ist kein anderer als Bürgermeister Peter Maier. Auch Ausruhen dürfen sich die Künstler von ihrer kreativen Arbeit beim Quatschen am gemütlichen Lagerfeuer, in den Wäldern und im Niedrigseilgarten von Mersmann. Höhepunkt der Woche: Eine kleine Betonparty. Neben Landesmitteln werden die Projekte auch diesmal mit Sponsorengeldern der Volksbank finanziert.

Anmeldungen sind ab sofort bei der Initiative unter Telefon 94 03 13 möglich.

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