Di., 08.03.2016

Fast alle machen mit Integration weiter verbessern

Zahlreiche Vertreter der Laerer Vereine und Verbände trafen sich, um in Sachen Integration von Flüchtlingen Erfahrungen auszutauschen und neue Anregungen und Vorhaben anzustoßen..

Zahlreiche Vertreter der Laerer Vereine und Verbände trafen sich, um in Sachen Integration von Flüchtlingen Erfahrungen auszutauschen und neue Anregungen und Vorhaben anzustoßen.. Foto: privat

laer - 

Vereine und Verbände in Laer tauschten sich über die Pläne und neue Ideen aus, um die Integration von Flüchtlingen weiter voranzutreiben.

Auf Einladung der Orga-Gruppe für die Flüchtlingshilfe in Laer trafen sich Anfang März Vertreter von Laerer Vereinen und Verbänden im Pfarrzentrum, um sich ein Gesamtbild über Pläne, Ideen und schon laufende Bemühungen zur Integration von Flüchtlingen in den Vereinen zu machen.

Die Initiative für Kinder und Jugendliche stellte ihr Angebot im Ganztag der Grundschule und in der offenen Kinder- und Jugendarbeit vor, das auch geflüchteten Kindern offensteht. Der TuS Laer hat in Verbindung mit dem Landessportbund die Fragen von Versicherung und Beiträgen abschließend klären können. Eine Reihe von Flüchtlingen nimmt bereits an Volleyball, Fußball, Gymnastik und allgemeinem Hallensport teil. Der TuS weist allerdings auch darauf hin, dass Fachschaften überfordert sein können, größere Gruppen aufzunehmen. Außerdem wird gewünscht, dass sich Flüchtlinge, wenn sie dazu kommen, sich auf eine regelmäßige Teilnahme einstellen. Für andere Sportvereine (Angeln, Tennis, Kegeln oder Reiten) machten die Vertreter deutlich, dass sie in ihren Vereinen über Angebote nachdenken.

Der Heimatverein sieht bei den Fahrradtouren und Wanderungen eine Möglichkeiten, Flüchtlinge zu beteiligen. Denkbar wäre auch, dass bei der nächsten „Schwanentaufe“ sich Einheimische und neu Hinzugekommene an einem „Internationalen Buffet“ beteiligen. „Musik Aktiv“ bietet Flüchtlingen eine vorerst kostenlose Teilnahme an den größeren Gruppenangeboten wie beispielsweise beim Trommeln an.

Eine besonders gute Möglichkeit gemeinsamer Aktivität verspricht die Idee der Vereinigten Schützenbruderschaft Laer. Bei ihrer Dorfolympiade am 1. Mai sollen Gruppen zwischen sechs und zwölf Personen an verschiedenen Stationen im Dorf Aufgaben lösen. Gefragt sind dann sowohl sportliche Geschicklichkeit als auch Wissen zur Beantwortung von Quizfragen. Das ist eine gute Gelegenheit für ein Kennenlernen in gemischten Gruppen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen.

Die Orga-Gruppe sieht als Ergebnis dieses Treffens ihre Aufgabe darin, die Informationen zu den vielfältigen Angeboten an die Flüchtlinge weiterzugeben.

Gleichzeitig gilt es, ihnen zu vermitteln, wie Laerer Vereine organisiert sind und warum Verlässlichkeit bei Vereinsaktivitäten erwartet wird. Auch die Suche nach Möglichkeiten, den zumeist beschäftigungslosen Menschen Möglichkeiten zu sinnvoller, womöglich handwerklicher Betätigung im Alltag zu verschaffen, ist eine weitere Zielsetzung.

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