Sanierung ist unumgänglich
Mo., 06.02.2012
Presbyterium befasst sich mit dem Zustand des Martin-Luther-Hauses
Das Martin-Luther-Haus an der Schulstraße bedarf der dringenden Sanierung. Damit befasst sich derzeit das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde. Ein erheblicher finanzieller Kraftakt ist zu bewältigen.
Lengerich -
Um Kirchenmusik und Bausubstanz, um Finanzen und die Einführung des Prebyteriums, um Termine und Jubiläen ging es in der ersten Sitzung des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde. Pfarrerin Siegrid Holtgrave als Vorsitzende begrüßte als Gast Richard Neumann vom Verein zur Förderung der Kirchenmusik.
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Er berichtete, das jüngst sind zwei hochwertige Klaviere für die Kirchenmusik gespendet worden seien. „Die Anschaffung einer transportablen Truhenorgel steht im Zuge der Gewölbesanierung der Stadtkirche auf dem Plan“, schilderte Neumann. Sie dient als Ersatz für die wertvolle Breidenfeld-Klais-Orgel, die professionell verpackt und geschützt werden muss. Andreas Kaschuba-Holtgrave erläuterte dem Presbyterium die Ergebnisse der energetischen Untersuchung des Martin-Luther-Hauses, die im Rahmen des Energie- und Klimaschutzkonzeptes des Kirchenkreises Tecklenburg durchgeführt wurde. Es seien erhebliche energetische Schwachstellen festgestellt worden. Die Einfachverglasung der Fenster und Türen, das alte Beleuchtungskonzept des Hauses und die Heiztechnik entsprächen nicht mehr modernen Ansprüchen. Das Presbyterium nahm die lange Mängelliste entgegen in dem Bewusstsein, dass neben der Stadtkirche das größte und zentrale Gemeindehaus der Kirchengemeinde grundlegend erneuert und saniert werden muss. Am 26. Februar ist die Einführung des neuen Gremiums. Der zentrale Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Im Anschluss ist die ganze Gemeinde zu einem Kirchencafe` ins Martin-Luther-Haus eingeladen, um die neuen Presbyterinnen und Presbyter persönlich kennen zu lernen. Das Gemeindefest findet am ersten Pfingsttag (27. Mai) auf dem Gelände von Haus Widum unter Mitarbeit aller Gruppen und Kindergärten der Kirchengemeinde statt. Die Johanneskirche in Stadtfeldmark besteht 50 Jahre. Für den 24. Juni ist ein Festtag geplant. Das Presbyterium freute sich über einen Dankesbrief aus Sesfontein im Norden Namibias. Die Spende in Höhe von 500 Euro für den dortigen kirchlichen Kindergarten war gut angekommen. Presbyter Dieter Rogge überreichte an Siegrid Holtgrave 350 Euro für die Gewölbesanierung. Es handelte sich um den Erlös aus dem Verkauf alter Schiefertafeln der Stadtkirche, aus denen er nützliche und dekorative Dinge angefertigt hatte. Freude bereitete dem Presbyterium ein Geschenk von Friedrich Hilgemann, der aus antikem Eichenholz des Kirchendachstuhls eine Lampe in Form eines Lastenseglers gebaut hatte, die jetzt im Kirchenamt steht.
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