Zugefrorene Seen: Keine Freigabe für Eisläufer
Mi., 08.02.2012
Unterschätztes Risiko
Wie hier am Niedermarker See sind die Wasserflächen rund um Lengerich bereits seit Tagen zugefroren. Trotz der Rekordkälte besteht Gefahr einzubrechen. Schilder verbieten das Betreten des Geländes.
Lengerich -
Eine offizielle Freigabe für die gefrorenen Wasserflächen gibt es nicht. Vielmehr wird eindringlich vor den Gefahren der glitzernden Eisflächen gewarnt.
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Nach gut einer Woche klirrender Kälte sind die Seen zugefroren. Viele Lengericher nutzen die meist privaten und nicht offiziell freigegebenen Eisflächen zum Schlittschuhfahren oder Eishockey spielen.
Dabei wird leicht das Risiko unterschätzt – meist ist nicht klar, ob die Eisdecke an jeder Stelle dick genug ist, um den Belastungen standzuhalten. Laut Deutschem Feuerwehr-Verband muss das Eis mindestens eine Dicke von zehn bis 15 Zentimetern haben, um tragfähig zu sein.
Wer bei frostigen Temperaturen im Eis einbricht schafft es nur schwer, sich eigenständig aus der misslichen Lage zu retten. Bereits nach drei Minuten im kalten Nass, bei Wassertemperaturen um den Gefrierpunkt, droht das Ertrinken.
Daher warnt Ludger Dierkes, vom Fachdienst Sicherheit und Ordnung „grundsätzlich jeden“ vor dem betreten privater und nicht freigegebener Eisflächen.
Eine sichere Alternative für jeden Eislauf-Fan ist die geflutete Fläche an den Burwiesen. Dort lässt sich „einbruch-sicher“ dem winterlichen Kufensport frönen. Samstag mit Beleuchtung durch den THW-Ortsverband sowie Snacks und Getränken vom Förderverein.
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