So., 19.01.2014

Workshop in der Stadtverwaltung Ideen für die Schulentwicklung

Gastgeber-Quartett: Jörg Hesselmann, Alois Brinkkötter, Reinhild Bücker-Ottehenning und Achim Körbitz (von links) begrüßten die Lehrer und Erzieher in der Stadtverwaltung zum Workshop.

Gastgeber-Quartett: Jörg Hesselmann, Alois Brinkkötter, Reinhild Bücker-Ottehenning und Achim Körbitz (von links) begrüßten die Lehrer und Erzieher in der Stadtverwaltung zum Workshop. Foto: Anika Leimbrink

Lengerich - 

Lehrer und Mitarbeiter von Kindergärten haben am Samstag in der Stadtverwaltung zusammengesessen. Gefragt waren ihre Ideen und Anregungen für eine neue weiterführende schule in Lengerich. Die Veranstaltung wurde grundsätzlich gutgeheißen, aber es gab auch kritische Anmerkungen.

Von Anika Leimbrink

Was ist wichtig an einer neuen weiterführenden Schule? Diese Frage stellen sich bereits seit Längerem die Verantwortlichen der Stadt Lengerich. Vorausgesetzt die Eltern spielen mit, ist es bekanntermaßen beschlossene Sache, dass es bald eine neue Bildungsstätte geben wird. Am Samstag waren Lehrer sämtlicher Schulformen sowie Mitarbeiter der Kindertagesstätten aus Lengerich und Umgebung eingeladen, an der Beantwortung der zentralen Frage mitzuwirken.

Die Möglichkeit, eigene Ideen, Wünsche und Anregungen zu äußern nutzten zahlreiche Pädagogen und Erzieher. Es wurde lebhaft, kreativ und auch kritisch diskutiert.

„Wir wollen alle in diesem Prozess mitnehmen“, formulierten Achim Körbitz und Alois Brinkkötter, die den gesamten Prozess in Lengerich als Moderatoren begleiten, den zentralen Grund für die Veranstaltung. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, der mit der Schulentwicklung beauftragten pädagogischen Arbeitsgruppe eine Richtung zu geben. Insbesondere geht es um die Herausarbeitung der pädagogischen und organisatorischen Knackpunkte. „Wir sind auf sie angewiesen, auf alle Gruppen, die mit Schule zu tun haben“, unterstrich Bürgermeister Friedrich Prigge in seiner Begrüßungsrede die besondere Bedeutung der Veranstaltung in der Stadtverwaltung.

Auf der Suche nach der richtigen Struktur gab es zunächst von den Moderatoren eine kleine Einstimmung in Form eines Films mit dem Titel „Wir lernen begeistert“, der Schulen zeigte, die mit dem deutschen Schulpreis ausgezeichnet worden sind, und einige grundsätzliche Informationen zum Thema Schulentwicklung in Lengerich. In den dann tagenden Arbeitsgruppen ging es primär um drei Fragen: „Wie stellen sie sich eine gute Schule vor?“, „Welche Schwerpunkte des pädagogischen Profils sollte die neue Schule in Lengerich haben?“ und „Welche Aspekte im Bezug auf die Planungs- und Aufbauphase sind Ihnen wichtig?“.

Unabhängig von den Ergebnissen lobten die Workshop-Teilnehmer die Veranstaltung als solches. Es sei gut, sich untereinander auszutauschen, hieß es. Insbesondere die Teilnahme von Vertretern aller verschiedenen Schulformen und auch der Kitas wurde als sehr positiv bewertet. Aber es gab auch kritische Äußerungen. Besonders im Hinblick auf die Einbeziehung der nun erarbeiteten Ideen und Anregungen in die pädagogische Arbeitsgruppe klang hier und da Skepsis durch.

Die Moderatoren zeigten sich indes mit dem Verlauf des Workshops sehr zufrieden. Als „eine gute Arbeitswut“, beschrieb Achim Körbitz den engagierten Austausch.

Angekündigt wurde, dass es einen ähnlichen Workshop auch noch für Eltern geben soll.

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