Bezirkswettkampf der THW-Jugend / Knifflige Aufgaben mit Bravour gelöst
Lengericher bejubeln den Sieg

Lengerich/Lienen -

Eine Party im Wald für den Jugendbetreuer des Ortsverbandes des THW ist geplant. Eine passende Stelle für dieses Unterfangen muss gefunden, ein Zelt samt Beleuchtung und eine Holzsitzgruppe müssen aufgebaut werden. Ein zeitaufwendiges Unterfangen, das gut geplant und mit ruhiger Hand ausgeführt werden muss.

Montag, 27.10.2014, 12:10 Uhr

Bezirkswettkampf der THW-Jugend, ausgerichtet vom Ortsverband Lengerich. In der Reithalle Lienen stellte der Nachwuchs sein Können unter Beweis. Am Ende jubelten die Gastgeber über den Sieg.  
Bezirkswettkampf der THW-Jugend, ausgerichtet vom Ortsverband Lengerich. In der Reithalle Lienen stellte der Nachwuchs sein Können unter Beweis. Am Ende jubelten die Gastgeber über den Sieg.   Foto: Brüning

Doch auf dem Weg zum Aufbauort wird eine verletzte Person gesichtet, deren Wunden versorgt werden müssen, um sie danach für den Abtransport fertig zu machen. Jetzt heißt es, einen kühlen Kopf bewahren und alle Aufgaben nach Priorität und Sicherheitsvorgaben zu erledigen.

Diese ausgedachte Situation zu meistern war am Samstag die Aufgabe für insgesamt zehn Jugendmannschaften beim THW-Bezirkswettkampf in der Reithalle Lienen. Ausrichter war der Ortsverband Lengerich .

Insgesamt waren 200 Teilnehmer im Alter von zehn bis 16 Jahren mit viel Ehrgeiz dabei, die Aufgaben in den vorgegebenen 60 Minuten zu erledigen. Vier Mannschaften kamen aus dem Geschäftsbereich Münster (eine davon aus Lengerich), weitere sechs Mannschaften aus dem Geschäftsbereich Dortmund.

„Der Bezirkswettkampf findet einmal im Jahr statt,“ erklärt Lea Berger . Sie ist selbst seit drei Jahren im aktiven Dienst des THW Rheine tätig und Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit. „Hier kann sich jeweils eine Mannschaft aus dem Geschäftsbereich Münster und dem Bereich Dortmund für den Landesjugendwettkampf qualifizieren“, erläutert Lea Berger weiter.

In der Reithalle sind in den mit Flatterband abgesperrten Parzellen derweil die Teilnehmer hochkonzentriert bei der Sache. Der „Verletzte“ bekommt einen Druckverband und wird abtransportiert, das Zelt steht. Nun muss aus einzelnen Hölzern die Sitzgruppe samt Tisch gebaut werden. Alles geschieht unter den Argusaugen der Schiedsrichter, die jeder Gruppe zugeteilt wurden. Denn die Einhaltung der Brandschutzvorschriften und anderer Sicherheitsvorschriften wird ebenso beurteilt wie die Erste Hilfe am Patienten.

„Zum Schluss müssen die Jugendlichen noch ein Mini-Abstützsystem aus Holz erstellen, das bei künftigen Ausbildungen zu Demozwecken benutzt werden soll“, beschreibt Lea Berger die letzte Aufgabe, die es allerdings in sich hat. Welche Aufgaben gestellt wurden, darüber hatte der Arbeitskreis NRW der THW-Jugend entschieden.

Organisiert wurde die Veranstaltung unter anderem von den Bezirksjugendleitern aus den Geschäftsbereichen Münster (Christoph Brüning, Lengerich, Judith Berger, Rheine) in Zusammenarbeit mit den Dortmunder Bezirksjugendleitern.

Bei der Siegerehrung in der Lienener Reithalle gab es für die Plätze eins bis drei jeweils einen Pokal. Die beiden Siegerteams aus Lengerich und Lünen dürfen sich am 5. Juli 2015 in Rheine beim Landeswettkampf mit anderen Teilnehmern messen. Das Ziel bei diesem Wettbewerb: Die Qualifikation für den Bundeswettkampf.

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