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Mo., 09.03.2015

Zweiter Todesfall im Lengericher Bahnhof in kurzer Zeit Frau wird von Regionalbahn erfasst

Tödlicher Unfall im Lengericher Bahnhof. Am Montag um kurz nach 10.30 Uhr ist eine Frau von diesem Zug der Westfalenbahn erfasst worden. Dabei erlitt sie tödliche Verletzungen. Der Unglücksfall ereignete sich unweit der Stelle, an der am 20. Februar eine 15-Jährige von einem Zug erfasst worden ist. Daran erinnern die Grablichter im Vordergrund.

Tödlicher Unfall im Lengericher Bahnhof. Am Montag um kurz nach 10.30 Uhr ist eine Frau von diesem Zug der Westfalenbahn erfasst worden. Dabei erlitt sie tödliche Verletzungen. Der Unglücksfall ereignete sich unweit der Stelle, an der am 20. Februar eine 15-Jährige von einem Zug erfasst worden ist. Daran erinnern die Grablichter im Vordergrund. Foto: Michael Baar

Lengerich - 

Von einem Zug der Westfalenbahn ist heute um kurz nach 10.30 Uhr im Lengericher Bahnhof eine Frau erfasst und tödlich verletzt worden. Es ist der zweite tödliche Zwischenfall innerhalb kurzer Zeit. Am 20. Februar war eine 15-Jährige von einem Expresszug erfasst worden und gestorben.

Von Michael Baar

Erneut ein tödlicher Unfall im Lengericher Bahnhof. Am Montag ist eine Frau vor einen Zug der Westfalenbahn geraten. Dabei erlitt sie tödliche Verletzungen.

Das Unglück ereignete sich um 10.35 Uhr, als die Regionalbahn 66 in den Lengericher Bahnhof einfuhr. Die Frau wurde von dem Triebzug erfasst. In unmittelbarer Nähe dieser Stelle war am 20. Februar eine 15-Jährige aus Tecklenburg von einem Expresszug erfasst und getötet worden.

Die Passagiere der Regionalbahn, die auf dem Weg in Richtung Münster waren, mussten die RB 66 verlassen. Der Bahnhof wurde bis 12.38 Uhr für den kompletten Zugverkehr gesperrt, teilte die Bundespolizei Münster auf Nachfrage mit.

Woher die getötete Frau stammt, dazu wollte Rainer Schöttler von der zuständigen Kreispolizeibehörde Steinfurt am Nachmittag keine Auskunft geben. Auch zum Alter des Unglücksopfers machte er keine Angaben. Als Grund nannte er die in sozialen Netzwerken aufgekommenen Diskussionen nach dem Unglücksfall am 20. Februar im Lengericher Bahnhof.

Die fast 100 Fahrgäste aus dem Unglückszug wurden mit Bussen zum Bahnhof Kattenvenne gebracht. Insgesamt drei Zugverbindungen sind komplett ausgefallen, zwei weitere Züge wurden durch Busverkehr zwischen den Bahnhöfen Kattenvenne und Natrup-Hagen ersetzt. Drei Fernverkehrszüge, so die Bundespolizei, seien umgeleitet worden. Insgesamt zwölf Züge hätten 371 Minuten Verspätung angesammelt.

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