Anzeige

So., 29.03.2015

Feuerwehr zieht Bilanz 164 Einsätze im Jahr 2014

Jubilare galt es unter anderem zu ehren während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. Übernommen wurde das von Kreisbrandmeister Reinhard Meyer und Bürgermeister Friedrich Prigge (erster und zweiter von rechts).

Jubilare galt es unter anderem zu ehren während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr. Übernommen wurde das von Kreisbrandmeister Reinhard Meyer und Bürgermeister Friedrich Prigge (erster und zweiter von rechts). Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Lengerich - 

Im Schnitt fast jeden zweiten Tag ausgerückt. Auf diesen Nenner brachte Kreisbrandmeister Reinhard Meyer das Jahr 2014 für die Freiwillige Feuerwehr Lengerich. 164 Einsätze gab es, berichtete Wehrführer Hartwig Hübner während der Jahreshauptversammlung.

Von Paul Meyer zu Brickwedde

Wenn der Chef der Freiwilligen Feuerwehr von „keinen großen Besonderheiten“ spricht, darf das als positive Nachricht verstanden werden. Besagt die Aussage doch, dass Lengerich von ungewöhnlich schweren Unglücken verschont geblieben ist. Zu diesem Ergebnis kam Hartwig Hübner , als er am Freitagabend den Jahresbericht 2014 vorstellte.

Rund 90 seiner Kameraden folgten den Ausführungen des Leiters der Einsatzkräfte. Der vermeldete unter anderem 164 Einsätze im vergangenen Jahr. 50 Mal kam es zu Fehlalarmierungen, 72 technische Hilfeleistungseinsätze wurden absolviert und 40 Mal brannte es. In diesem Zusammenhang betonte Hübner, dass es „zunehmend um Kleinigkeiten“ gehe, etwa Mülltonnen oder Dixi-Klos, die gelöscht werden mussten. Komplettiert wurden die Einsätze durch je eine Brandsicherheitswache und eine Alarmübung.

Eines der besonderen Ereignisse war das Unwetter im Juli, das neben Münster auch Greven mit voller Wucht traf. Hilfe leistete dort zusammen mit vielen Einsatzkräften die Freiwillige Feuerwehr Lengerich, wie neben Hübner auch Kreisbrandmeister Reinhard Meyer rekapitulierte.

Lengerichs Feuerwehrchef informierte während der Versammlung auch über die Arbeit der Rettungswache. Die hat seinen Worten zufolge im vergangenen Jahr 6706 Einsätze gefahren. Eine große Zahl, die Hübner – er ist hauptberuflich Leiter der Feuer- und Rettungswache – nicht zuletzt auf die im April 2012 umgesetzte Reform des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes zurückführte. Viele Bürger akzeptierten die dadurch entstandenen langen Wartezeiten nicht und alarmierten stattdessen den Rettungsdienst. „Ich weiß nicht, wo das noch hinführt“, so Hübner.

Stand 31. Dezember 2014 hatte Lengerichs Freiwillige Feuerwehr 167 Mitglieder. 93 gehören zur aktiven Wehr, 22 zum Spielmannszug, 13 zur Jugendfeuerwehr und 39 zur Ehrenabteilung. Vier junge, aktive Mitglieder bekamen von Wehrführer Hartwig Hübner ein besonderes Lob: Levent Emekci, Daniel Philipp, Manuel Risse und Tobias Tuchen absolvierten gemeinsam gleich drei verschiedene Lehrgänge.

Lob für alle hatte Bürgermeister Friedrich Prigge indes parat. Er betonte in seiner kurzen Eingangsrede: „Die Lengericher können stolz sein auf ihre Feuerwehr .“ Über die netten Worte hinaus hatte das Stadtoberhaupt aber auch noch die Nachricht parat, dass im aktuellen Haushalt insgesamt 760 000 Euro für zwei neue Fahrzeuge bereitstehen. Angesichts der angespannten Finanzlage der Kommune könne das auch als „Zeichen der Wertschätzung“ von Lokalpolitik und Verwaltung verstanden werden.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3164941?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F175%2F