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Di., 31.03.2015

Feuerwehr und Bauhof im Sturmeinsatz Tief „Niklas“ sorgt für Arbeit

Auf der Motorhaube eines Kleintransporters landen Teile eines Baumes auf der Osnabrücker Straße. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Auf der Motorhaube eines Kleintransporters landen Teile eines Baumes auf der Osnabrücker Straße. Zum Glück wurde niemand verletzt. Foto: Feuerwehr Lengerich

Lengerich - 

Umgestürzte Bäume, damit hatten am Dienstag Feuerwehr und Bauhof in Lengerich eine Menge zu tun. Sturmtief „Niklas“ war die Ursache. Es blieb bei Sachschäden, verletzt wurde niemand.

Von Paul Meyer zu Brickwedde

Sturmtief „Niklas“ hat der Lengericher Feuerwehr am Dienstag eine Menge Arbeit beschert. Die Rettungskräfte mussten sich, teilweise zusammen mit Mitarbeitern des städtischen Bauhofs , vor allem um umgestürzte Bäume kümmern. Hartwig Hübner , Chef der Wehr, sprach am Nachmittag von insgesamt neun Einsätzen. Es kam zu Sachschäden, verletzt worden sei aber niemand.

Das war in einem Fall vor allem großem Glück zu verdanken: Auf der Osnabrücker Straße kippte am Morgen ein Baum direkt vor einem Kleintransporter auf die Fahrbahn und traf die Motorhaube des Fahrzeugs. „Hier haben wohl Zehntelsekunden größeres Unheil verhindert“, so Hübner.

Glimpflich ging es auch am Schultebeyringhof ab. Auf das Gebäude, das vor allem als AWO-Treff dient, stürzte eine große Birke. Der zuständige städtische Fachdienstleiter Ulrich Sauer sagte, dass offenbar nur einige Dachpfannen und eine Regenrinne in Mitleidenschaft gezogen worden seien.

Und auch auf einem Spielplatz an der Ecke Bodelschwinghstraße/Erich-Kästner-Straße passierte nichts Schlimmes, als der Wind einen Baum umriss. Nach Angaben von Sauer sind zwar einige Spielgeräte beschädigt worden. „Aber ein Kind war Gott sei Dank nicht auf dem Gelände.“

Erstmals wegen des Unwetters alarmiert wurde die Feuerwehr um 7.26 Uhr. Auf der A1 in Richtung Dortmund lag kurz hinter der Raststätte Tecklenburger Land in Richtung Dortmund ein kleiner Baum auf der Autobahn. Ein Lkw wurde dadurch beschädigt.

Danach, so Hübner, sei es bis nach 14 Uhr „mit kleinen Pausen“ weitergegangen mit umgestürzten Bäumen, herabgefallenen Ästen und umgekippten Schildern.

Bis zum Mittag vermeldeten die Stadtwerke, dass es bei der Stromversorgung keine Probleme gegeben habe. Ähnlich positiv die Aussage bei der Westfalenbahn. Sprecher Thomas Kopp erklärte, dass es zwar zu Zugausfällen gekommen sei, jedoch nur auf der Strecke Herford – Melle. Im Bereich zwischen Osnabrück und Münster laufe hingegen alles weitgehend normal. „Hier und da sind es schon einmal sieben oder acht Minuten Verspätung, weil etwas vorsichtiger gefahren werden muss. Mehr aber auch nicht.“ Später wurde auf der Internetseite mitgeteilt: „Die Züge der Westfalenbahn verkehren in unregelmäßigen Abständen.“ Ein Grund dafür war die Sperrung des Bahnhofs in Osnabrück.

In Lengerich waren allein am Sturmeinsatz der Feuerwehr 15 Leute beteiligt. „Glücklicherweise haben sich drei, vier Kollegen gemeldet, die Urlaub haben. Auf die konnten wir dann immer wieder zurückgreifen“, sagte Hartwig Hübner Und auch der Bauhof wurde personell stark gefordert. Wegen der Bäume, die dem Wind nicht standhielten, aber auch wegen vieler Gelber Säcke. Deren Abholung stand am Dienstag stadtweit an. Doch so mancher, der an die Straße gestellt worden war, blieb dort nicht, sondern wurde vom Winde verweht oder gar zerfetzt. Die Folge: Vielerorts lag Abfall herum.

Ludger Dierkes, Leiter des Fachbereichs Ordnung und Sicherheit, appellierte deshalb an die Bürger, bei Wetterbedingungen wie am Dienstag, die Säcke sturmfest zu machen und sie erst möglichst spät an die Straße zu stellen.

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