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So., 26.07.2015

Löschzug Leeden hilft nach ICE-Unfall 56 Sturm-Einsätze für die Feuerwehren

Umgestürzte Bäume bescheren den Feuerwehren in Lengerich, Ladbergen, Lienen und Tecklenburg am Samstagnachmittag und -abend insgesamt 56 Einsätze.

Umgestürzte Bäume bescheren den Feuerwehren in Lengerich, Ladbergen, Lienen und Tecklenburg am Samstagnachmittag und -abend insgesamt 56 Einsätze. Foto: Feuerwehr Lengerich

Lengerich/Ladbergen/Lienen/Tecklenburg - 

Sturmtief „Zeljko“ hat den Feuerwehren im Tecklenburger Land am Samstag viel Arbeit beschert. Zum Glück, so die übereinstimmende Auskunft der Wehren in Lengerich, Ladbergen, Lienen und Tecklenburg, ist es bei Sachschäden geblieben. Der Löschzug Leeden der Tecklenburger Wehr wurde am Samstag zur Unterstützung nach Hagen gerufen. Dort war ein ICE gegen einen auf die Gleise gestürzten Baum gefahren.

Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurde der Löschzug Leeden der Freiwilligen Feuerwehr Tecklenburg gerufen. Die Kameraden aus dem Stiftsort mussten an der Bahnstrecke Osnabrück-Münster Unterstützung leisten. Dort war am Samstag ein ICE gegen einen umgestürzten Baum gerast. Die Leedener halfen den rund 350 Fahrgästen im Zug beim Umsteigen in einen Ersatzzug. Das wurde mittels Metallbrücken an der Unfallstelle in der Hagener Bauerschaft Niedermark bewerkstelligt, berichtet Tecklenburgs Wehrführer Wieland Fortmeyer.

Von 15.32 bis 23 Uhr ist die Lengericher Wehr zu insgesamt 21 Einsätzen gerufen worden. „Zum Glück hat es keine Verletzten und keine größeren Sachschäden gegeben“, zieht Thorsten Budzinski Bilanz. In allen Fällen seien umgestürzte Bäume der Grund fürs Ausrücken gewesen. Straßen, Radwege, Telefonleitung, Autobahn und Gartenzäune listet der stellvertretende Wehrführer als Orte auf, die von den durch die von der Gewalt des Sturmes umgeknickten Gewächsen oder Teilen davon in Mitleidenschaft gezogen wurden. 25 Mitglieder der Lengericher Wehr waren ununterbrochen im Einsatz.

In Ladbergen wurde am Samstag zwischen 17 und 22 Uhr 15 Mal die Hilfe der Feuerwehr benötigt. Wie deren stellvertretender Leiter Rügiger Kipp berichtet, galt es, einen umgestürzten Baum von der Lengericher Straße und einen, der auf ein Hausdach gestürzt war, zu entfernen. Darüber hinaus seien ein paar Baumkronen vom Sturm abgebrochen worden. Personen kamen nicht zu Schaden.

13 Mal sind die Löschzüge Lienen und Kattenvenne am Samstag ausgerückt. „Äste und Baumkronen“ sind nach Angaben von Wehrführer Raphael-Ralph Meier die hauptsächlichen Auslöser gewesen. In Meckelwege drohte eine größere Eiche, die gespalten war, mit der einen Hälfte auf ein Gebäude, mit der anderen Hälfte auf die Straße zu stürzen.

An der Meckelweger Straße, so berichtet Raphael-Ralph Meier, habe ein umstürzender Baum ein Stück der Fahrbahn mitgerissen. Dort musste der Gemeinde-Bauhof eine Absperrung aufbauen. Gesperrt werden musste auf Grund von Sturmschäden auch der Eschweg.

Die Löschzüge Brochterbeck, Ledde und Tecklenburg mussten am Samstag insgesamt sieben Mal ausrücken, um Straßen frei zu räumen oder frei zu schneiden, nachdem der Sturm Bäume beziehungsweise Äste auf die Fahrbahnen gefegt hatte. Begonnen hatte die Einsatzserie, so Wieland Fortmeyer, um 15.13 Uhr mit der Beseitigung einer Ölspur. Dann schlug der Sturm zu. Um 22.30 Uhr hatten die letzten Kameraden den Einsatz beendet.

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