Fr., 04.09.2015

„Dietutnix“ in der Gempt-Halle Quirliges Quintett

Mit spritzigen und überschäumenden Witz  nahm das „Dietutnix“-Ensemble den Lauf der Zeit auf die Schippe.

Mit spritzigen und überschäumenden Witz  nahm das „Dietutnix“-Ensemble den Lauf der Zeit auf die Schippe. Foto: Anne Reinker

Lengerich - 

200 Zuschauer haben am Donnerstagabend viel Spaß in der Gempt-Halle gehabt. Auf der Bühne standen die fünf Frauen von „Dietutnix“. Und deren Kabarett kam an.

Von Anne Reinker

Auf eine Tour durch die Epochen der Kunst, Kultur und Wissenschaft, quirlig und mitreißend, lassen sich am Donnerstagabend in der Gempt-Halle weit über 200 Besucher mitnehmen. Gemäß ihres Programms „As times goes vorbei“ führen die fünf Reiseleiterinnen des „Dietutnix“-Ensembles musikalisch, kabarettistisch und mit einer schönen Portion Selbstironie ihr Publikum von der Antike bis in die Neuzeit. Den Zuschauern scheint das zu gefallen. Nach der rund zweistündigen Show fordern sie mehrfach Zugaben.

Seit 2007 gehen Sabine Hollefeld, Steffi Windhoff , Susanne Anders, Heike Knief und Ingrid Helmer mit ihrem sehr eigenen Stil auf Tour. Auch in der Gempt-Halle zeigen sie, dass sie neben den begeisternden Texten sowohl gesanglich wie instrumental so einiges zu bieten haben. Als „kleine Schwester“ des Dudens („bei uns gab es immer nur Buchstabensuppe und Russisch Brot“) nehmen sie die Entwicklung der Nachschlagewerke auf die Schippe, machen mit moderner Labortechnik und anhand von „Überraschungseiern“ spätes Mutterglück möglich und legen im Museum eine Stippvisite bei den „Kartoffelessern“ von van Gogh ein. Wie die Feuerstelle der Neandertaler richtungsweisend die Mode beeinflusste, können wohl nur die „Dietutnix“-Frauen erklären. Sie nehmen sich gerne selbst auf die Schippe, was ihnen die Zuschauer mit Applaus und Begeisterungsrufen anerkennen.

„Als Musiker bist du dann quasi berufsunfähig“, meint Pianistin Heike Knief, die am HF (Helene Fischer)-Virus erkrankt und ihr Publikum in jedem klassischen Vortrag „Atemlos“ werden lässt.

Bekanntlich kommt das Beste zum Schluss. Dazu gehört nicht nur das Lied „Zieh aus“, mit dem Sabine Hollefeld als tolle Sängerin den Wegzug ihres Muttersöhnchens fordert. Abverlangt wird vom Publikum das mittlerweile wohl legendäre Stück „Die Hose“, was auf viele „Wiederholungstäter“ unter den Zuschauern schließen lässt. Das spricht auch eine begeisterte Besucherin zum Ende aus: „Die Mädels sind immer wieder gut.“

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