Mo., 13.02.2017

Einsatz am Sonntagabend Feuerwehr rettet Hausbewohner nach Kellerbrand

Mit Atemschutzgeräten retteten Feuerwehrleute insgesamt neun Personen aus dem Haus in der Bahnhofstraße.

Mit Atemschutzgeräten retteten Feuerwehrleute insgesamt neun Personen aus dem Haus in der Bahnhofstraße. Foto: Jens Keblat

Lengerich - 

Großeinsatz in Lengerich: In der Bahnhofstraße ist es am Sonntagabend zu einem Brand im Keller eines Wohn- und Geschäftshauses gekommen. Zwei Menschen wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht, es entstand immenser Sachschaden.

Von Jens Keblat

Um 19.37 Uhr waren die Freiwillige Feuerwehr , der Rettungsdienst und die Polizei zu dem Brandeinsatz in der Bahnhofstraße gerufen worden. „Die vorgefundene Lage war ein Kellerbrand in voller Ausdehnung“, sagt der stellvertretende Wehrführer und Einsatzleiter Thorsten Budzinski .

Der betroffene Kellerraum sei etwa 25 Quadratmeter groß gewesen. Budzinski: „Das ist hier ein kombiniertes Gebäude. Im unteren Bereich des Gebäudes befindet sich eine Elektrofirma und im oberen Bereich sind Wohneinheiten.“ In diesen habe man direkt nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle nach insgesamt acht dort gemeldeten Personen gesucht.

Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz waren sofort ins Gebäude vorgegangen. Letztlich hätten die Wehrleute sieben Personen in dem Gebäudekomplex angetroffen und retten können. Zwei weitere Personen, die sich während des Brandes in dem Ladenkomplex im unteren Bereich aufgehalten hätten, erlitten dabei jedoch so starke Rauchgasvergiftungen, dass sie nach einer rettungsdienstlichen Erstversorgung in das Lengericher Krankenhaus eingeliefert werden mussten.

„Beim Eintreffen hatten wir eine relativ starke Rauchentwicklung. Wir hatten zwei Zugänge zu dem Gebäude, acht Trupps haben wir zur Brandbekämpfung mit C-Rohren vorgeschickt“, so Einsatzleiter Budzinski weiter, der erklärte: „Die Herausforderung war die, relativ schnell an den Brandherd zu gelangen. Wir hatten Glück, dass wir zwei Bereiche hatten.“ Während man auf der einen Gebäudeseite habe Türen aufbrechen müssen, „war das Gebäude von der anderen Seite offen. Wir haben uns im Nachhinein entschieden, noch einmal Vollalarm zu geben, weil es relativ schwer war, den Brandherd zu lokalisieren und weil wir wussten, dass wir viele Atemschutzgeräteträger bei diesem Brand brauchen würden“, so Budzinski.

Vor allem in dem Laden aneinander gereihte Haushaltsgeräte wurden ein Raub der Flammen. Wie es zu dem Brand kommen konnte und ob die Wohnungen weiterhin bewohnbar sind, klären jetzt Fachleute. Die Kriminalpolizei übernahm noch am Sonntagabend die Ermittlungen vor Ort. Zur Höhe des entstandenen Sach- und Gebäudeschadens konnten indes noch keine Angaben gemacht werden.

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