Mi., 06.01.2016

Abschluss Sternsingeraktion Viele Türen öffnen sich

Diese Sternsinger sind schon fünf Mal oder noch öfter ausgezogen, den Segen Gottes zu den Menschen zu bringen. Dafür erhielten sie von Pfarrer Harald Klöpper, Pfarrer Karl Jasbinschek (hinten, von links) und Werner Recker (rechts) eine kleine Auszeichung im Rahmen des Abschlussgottesdienstes in der Stadtkirche.

Diese Sternsinger sind schon fünf Mal oder noch öfter ausgezogen, den Segen Gottes zu den Menschen zu bringen. Dafür erhielten sie von Pfarrer Harald Klöpper, Pfarrer Karl Jasbinschek (hinten, von links) und Werner Recker (rechts) eine kleine Auszeichung im Rahmen des Abschlussgottesdienstes in der Stadtkirche. Foto: Michael Baar

Lengerich - 

Über 11.000 Euro haben die Sternsinger bei der 24. ökumenischen Aktion in Lengerich gesammelt. Mit 118 Mädchen und Jungen machten sich 30 mehr als 2015 auf den Weg zu den Menschen.

Von Michael Baar

Das vorläufige Fazit fällt positiv aus. Mit 118 Sternsingern haben sich 28 Kinder mehr auf den Weg gemacht als im vergangenen Jahr. Damit einher geht die Tatsache, dass in 40 Bezirken die Mädchen und Jungen den Segen Gottes zu den Menschen gebracht haben. 11 149, 15 Euro sind in die Sammelbüchsen gesteckt worden. „Das entspricht in etwa dem Ergebnis aus 2015“, sagt Werner Recker.

Der Organisator der inzwischen 24. ökumenischen Sternsingeraktion in der Stadt bekommt noch beim Abschlussgottesdienst in der Stadtkirche Geld zugesteckt. „Das ist immer so, dass im Nachhinein noch Spenden eingehen“, sieht er darin nichts Besonderes.

Neu ist für ihn dagegen die Begegnung von Lengericher und Brochterbecker Sternsingern in Wechte. Einige Häuser erhielten gleich zwei Mal Besuch von den Weisen aus dem Morgenland. „Ich werde in Brochterbeck anrufen“, beruhigt er eine Mutter, die ihm von diesem „Zwischenfall“ berichtet hat.

Mit einem Text aus dem Matthäus-Evangelium knüpft Pfarrer Harald Klöpper die Verbindung zwischen Jesus und dem Tun der Sternsinger. „Was ihr einen meiner geringsten Brüder oder Schwestern getan habt, habt ihr für mich getan“ bedeute nichts anderes, als dass die Mädchen und Jungen den Segen Gottes in die Häuser gebracht haben.

Dass Sternsinger sein viel mehr ist, als von Haus zu Haus zu ziehen, erforscht der evangelische Pastor bei einer kleinen Umfrage. Nicht immer schön, wenn eine Tür nur kurz geöffnet wird, um die Segensbringer mit wenigen harschen Worten zu vertreiben. Dann wieder beglückend, wenn den Menschen anzusehen ist, wie sehr sie sich über den Besuch der Sternsinger freuen.

Und manchmal auch ganz schön anstrengend. Nicht wegen des kalten Windes, sondern weil die Besuchten nicht nur Geld für Flüchtlingskinder im Libanon und Kinder in Nepal spenden, sondern den Sternsingern Süßes mit auf den Weg geben. So viel, dass auch die Lengericher Tafel davon profitieren wird. Etliche Beutel mit Süßigkeiten werden weitergegeben, erzählt Werner Recker.

Vergeblich hält er am Dienstagnachmittag Ausschau nach den beiden Gruppen, die sich einen lustigen Wettbewerb haben einfallen lassen: Wer das Ergebnis in der jeweiligen Sammeldose am besten schätzt, gewinnt. Der Verlierer muss sich am nächsten Tag schminken. Die Einlösung wird wohl erst im nächsten Jahr erfolgen.

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