Di., 12.01.2016

Ehemaliges Capitol-Kino Bau gleicht einem Hindernislauf

Blick auf die Baustelle: Der erste Bauabschnitt der geplanten Wohnanlage auf dem Gelände des ehemaligen Capitol-Kinos ist fertiggestellt. Mit den Arbeiten für den zweiten Teil soll noch in diesem Monat begonnen werden.

Blick auf die Baustelle: Der erste Bauabschnitt der geplanten Wohnanlage auf dem Gelände des ehemaligen Capitol-Kinos ist fertiggestellt. Mit den Arbeiten für den zweiten Teil soll noch in diesem Monat begonnen werden. Foto: Michael Baar

Lengerich - 

Eigentlich hätte längst alles fertig sein sollen. Das Wohnbauprojekt auf dem Gelände, auf dem einst das Capitol-Kino stand, sollte im Frühjahr 2014 zum Abschluss gebracht werden. Doch dann gab es Probleme.

Von Michael Baar

Das Interesse hat auch die Wohnungsbaugenossenschaft überrascht. Leben in seniorengerechten Wohnungen in Stadtlage – direkt nach Ankündigung dieses Projekts stehen die Telefone nicht mehr still. Ruck-zuck sind die Wohnungen verkauft beziehungsweise vermietet. Bezugsfertig voraussichtlich im Frühjahr – so heißt es Ende September 2013. Doch knapp zwei Jahre nach dem prognostizierten Einzugstermin ist das Gelände, auf dem einmal das Capitol-Kino gestanden hat, immer noch eine Baustelle.

„Der erste Bauabschnitt ist fertiggestellt“, sagt Max Mews. Mit dem zweiten Abschnitt, so das Vorstandsmitglied der Wohnungsbaugenossenschaft (WoBau) Lengerich auf Anfrage der WN, soll noch in diesem Monat begonnen werden. Wenn alles gut läuft, sei mit der Fertigstellung zum Jahresende zu rechnen.

Gut zwei Jahre Verzögerung. Als Grund nennt Max Mews „unvorhergesehene Schwierigkeiten mit dem Fundament und der Gründung des Hauses“. Die haben richtig viel Zeit gekostet, räumt er ein.

Nichts geändert hat sich an der Nachfrage für die 45 bis 72 Quadratmeter großen Wohnungen. Auch wenn nur einer der ursprünglich sechs Käufer bei der Stange geblieben ist. „Die anderen Wohnungen sind alle verkauft beziehungsweise vermietet“, berichtet der WoBau-Vorstand. Aufzug im Haus, Tiefgarage darunter – Argumente, die unverändert zugkräftig sind.

Trotz der „Verspätung“ muss die WoBau nicht wesentlich mehr Geld in die Hand nehmen. Der ursprünglich kalkulierte Betrag von 1,3 Millionen Euro fürs Bauvolumen werde „nur unwesentlich überschritten“, erklärt Max Mews im Gespräch.

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