Sa., 30.01.2016

Karlheinz Arndt verabschiedet sich von Schülertheater Wieder ein Lustspiel

Für „Weh‘ dem, der lügt!“ wirbt Karlheinz Arndt. Premiere ist am 12. Februar.

Für „Weh‘ dem, der lügt!“ wirbt Karlheinz Arndt. Premiere ist am 12. Februar. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Lengerich - 

Vor 40 Jahren begann alles mit einem Lustspiel, nun endet alles mit einem Lustspiel. Karlheinz Arndt verabschiedet sich nach langer Zeit von Schülertheater und HAG-Studiobühne. Gespielt wird „Weh‘ dem, der lügt!“ von Franz Grillparzer.

Von Paul Meyer zu Brickwedde

Karlheinz Arndt dürfte der bekannteste Theater-Mann Lengerichs sein. Seit Jahrzehnten bringt er als Regisseur Stücke auf die Bühne oder agiert als Schauspieler – wie heute und morgen beim ThiK-Erfolgsstück „Wie wär´s denn, Mrs. Markham?“. Nun verabschiedet er sich von einem Teil seiner bisherigen Aufgaben. Mit „Weh‘ dem, der lügt!“ bringt er zum letzten Mal ein Schülerstück auf die Studiobühne des Hannah-Arendt-Gymnasiums.

„Vor 40 Jahren habe ich mit August von Kotzebues Lustspiel ,Die deutschen Kleinstädter‘ die Tradition der Schülerstücke am damals noch Städtischen Gymnasium begründet“, blickt Karlheinz Arndt zurück. 20 Jahre später, am 6. September 1996, eröffnete er mit seiner Theatergruppe die Studiobühne. Gezeigt wurde Georg Büchners Lustspiel „Leonce und Lena“. Da passt zum Schluss „Weh‘ dem, der lügt!“ bestens, denn Franz Grillparzers Stück ist ebenfalls ein Lustspiel und stammt wie die Vorgänger aus dem 19. Jahrhundert.

Es sei eine spannende Geschichte mit philosophischem Tiefgang, so Arndt. Die Handlung spielt im Frankreich der Merowinger und erzählt von den Abenteuern des Küchenjungen Leon. Der will den Neffen seiner geistlichen Dienstherrschaft aus der Geiselhaft bei den germanischen Barbaren befreien. Allerdings mit der strengen Auflage, nicht zu lügen.

Das Stück sei eine Herausforderung für die Schüler, erklärt Karlheinz Arndt. Denn Grillparzers Lustspiel verwende durchgängig den klassischen Blankvers. Doch er sei sicher, dass die Gruppe das meistere.

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Aufführungen gibt es am 12. Februar, ab 19 Uhr sowie am 14., 20. und 21. Februar jeweils ab 18 Uhr. Karten kosten sechs, ermäßigt vier Euro. Sie sind ab Montag, 1. Februar, in der HAG-Pausenhalle und bei Oberhellmann erhältlich.

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