Di., 09.02.2016

Lengerich erhält erneut European Energy Award Sparbemühungen tragen Früchte

Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung ist ein Aspekt im Bemühen, wirkungsvoll Energie zu sparen.  

Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung ist ein Aspekt im Bemühen, wirkungsvoll Energie zu sparen.   Foto: Michael Baar

Lengerich - 

Die Stadt engagiert sich seit einigen Jahren darum, Energie möglichst effizient einzusetzen. Nun ist sie zum zweiten Mal mit dem European Energy Award ausgezeichnet worden.

Die Stadt Lengerich ist zum zweiten Mal nach 2012 mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet worden. Bei der Auditierung wurden 62 Prozent der Maximalpunktzahl erreicht, teilt die Stadtverwaltung mit.

Auf dem Prüfstand dieses Prozessen stehen sechs Handlungsfelder: Stadtentwicklung, städtische Gebäude und Beleuchtung, Ver- und Entsorgung, Mobilität, interne Organisation (beispielsweise das Beschaffungswesen) sowie Kommunikation mit dem Ziel, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. In regelmäßigen Zyklen wird die Energiearbeit von einem externen Auditor bewertet.

Bei der jüngsten Auditierung spielten folgende Maßnahmen eine Rolle: Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten und eine daraus resultierende Energieersparnis von 40 Prozent jährlich. Moderne Datenverarbeitung in der Verwaltung sorgt für eine Einsparung von 20 Prozent und damit eine Kostenreduzierung.

Verschiedene Angebote zur Energieberatung sollen möglichst viele Bürger erreichen. Dazu zählen Bauwillige ebenso wie Eigentümer, die ihre Immobilie sanieren möchten. Unternehmen werden in Informationsveranstaltungen Möglichkeiten für Energieeffizienz und für den Einsatz von erneuerbaren Energien aufgezeigt.

Die Schulen beteiligen sich über das Energie-Einsparprojekt „Sei ein Fuchs, spar‘ Lux“ seit über zehn Jahren und sparen laut Pressemitteilung regelmäßig bis zu zwölf Prozent Energie im Jahr ein. Bei der Sanierung städtischer Gebäuden wird obligatorisch geprüft, ob der Einsatz von Photovoltaik auf den Dachflächen möglich ist. Die vorhandenen Module führen zu einem Ertrag von rund 100 000 Kilowattstunden (KWh) pro Jahr.

Mit einer regelmäßigen Maßnahmenplanung will die Verwaltung eine stetige Verbesserung der städtischen Energiearbeit erreichen. Maßnahmen zur flächenschonenden Stadtentwicklung, gehobene energetische Standards für Gebäude, weitere Umstellung der Innenbeleuchtung und Straßenbeleuchtung auf LED-Technik, Energieoptimierung der Kläranlage, Ausbau des Radverkehrs  und ein energieeffizientes Beschaffungswesen der Verwaltung gehören zum Beispiel zum energiepolitischen Arbeitsprogramm und sollen auf lokaler Ebene zum Klimaschutz beitragen.

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