Mi., 24.02.2016

Diakonie-Beratungsstellen ziehen um Alles unter einem Dach

Gezählt sind die Tage in der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche für Leiter Friedrich Thoss (links). Er und sein Team ziehen am Mittwoch kommender Woche um. Einen Tag eher sind Heinrich Ahlers-Kremer (rechts) und die anderen Mitarbeiter der Beratungsstelle Sucht dran.

Gezählt sind die Tage in der Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche für Leiter Friedrich Thoss (links). Er und sein Team ziehen am Mittwoch kommender Woche um. Einen Tag eher sind Heinrich Ahlers-Kremer (rechts) und die anderen Mitarbeiter der Beratungsstelle Sucht dran. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Lengerich - 

Nun ist es so weit, die Lengericher Beratungsstellen der Diakonie ziehen um. Künftig sind alle unter einem Dach zu finden – im ehemaligen Gesundheitsamt des Kreises.

Von Paul Meyer zu Brickwedde

Barrierefrei, mehr Platz für Mitarbeiter und Ratsuchende, engere Abstimmungsprozesse, wirtschaftliche Synergieeffekte. Wenn Friedrich Thoss und Heinrich Ahlers-Kremer über den bevorstehenden Umzug in das ehemalige Gesundheitsamt des Kreises sprechen, dann können sie aus dem Stegreif eine Reihe von Vorteilen aufzählen, die sie sich von dem Schritt versprechen. Das Duo leitet zwei von fünf Beratungsstellen, die die Diakonie nun unter einem Dach zusammenfasst. In der kommenden Woche ist es so weit.

Noch sind Erziehungsberatung, Suchtberatung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Jugendmigrationsdienst sowie Beratung bei Trennung und Scheidung auf die Standorte Schulstraße 71, am Kirchpatt 3 und Im Hook 8 verteilt. 22 Mitarbeiter sind in den drei Häusern tätig. Das komplette Team, so Friedrich Thoss, werde mitgehen ins neue Beratungszentrum der Diakonie an der Stettiner Straße 25.

Er führt bislang die Einrichtung Im Hook. Seit Jahren sei über eine mögliche räumliche Veränderung gesprochen und nachgedacht worden, erzählt der Diplom-Psychologe. Einerseits habe es ein wachsendes Beratungsangebot und damit einhergehend einen Anstieg der Mitarbeiter von fünf auf elf gegeben, andererseits sei der zur Verfügung stehende Platz der gleiche geblieben. „Es ist einfach zu eng geworden.“

Ähnliches schildert Heinrich Ahlers-Kremer für die Beratungsstelle Sucht im Martin-Luther-Haus an der Schulstraße. Ihn freut nicht zuletzt, dass Angebote wie das „Café mit Aussicht“ künftig im Erdgeschoss beheimatet sind. Diese einfache Erreichbarkeit mache es den Betroffenen leichter, Hemmschwellen zu überwinden.

Als Plus für die Kundschaft zählen sie unter anderem einen zusätzlichen Spielraum und zusätzliche Gruppenräume auf. Zudem könne die Erreichbarkeit und personelle Präsenz durch die Zusammenlegung ausgeweitet werden.

Die beiden Beratungsstellen-Leiter versichern, dass es durch die Zusammenlegung keine Einschränkungen bei den Beratungen gebe. „Es geht 1:1 weiter wie bisher.“ Den Umzug an die Stettiner Straße bewerten sie als „tolle Chance“. Man habe es geschafft, eine passende Immobilie zu finden, die zentrumsnah und gut erreichbar sei. „Beratung aus einer Hand“, das sei es, was nun geleistet werden könne.

Der Umzug wird in drei Stufen erfolgen. Begonnen wird am Montag, 29. Februar, mit dem Kirchpatt. Es folgt am Dienstag, 1. März, die Schulstraße und am Mittwoch, 2. März, Im Hook. Mit Einschränkungen muss gerechnet werden.

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