So., 20.03.2016

Informationsabend zum Ausbau der Lienener Straße Vollsperrung bereitet Bauchschmerzen

Rede und Antwort standen Vertreter von Stadt, Kreis und Planungsbüro den Interessierten.

Rede und Antwort standen Vertreter von Stadt, Kreis und Planungsbüro den Interessierten. Foto: Dario Sellmeier

Lengerich - 

Rund ein Jahr wird die Sanierung der Lienener Straße in Anspruch nehmen. Im nächsten Jahr soll´s losgehen. Vertreter von Stadt, Kreis und Planungsbüro stellten sich jetzt den Fragen von Anliegern und Interessierten.

Wilhelm Möhrke setzt auf Konsens: „Ich hoffe, dass wir es gemeinsam durchstehen.“ Der Bürgermeister zeigte sich am Donnerstagabend optimistisch. „Es wird Schwierigkeiten geben, danach ist die Situation aber deutlich besser als vorher“, gibt er sich vor den Anliegern der Lienener Straße und der umliegenden Wohngebiete überzeugt. „Am Ende steht eine große optische Aufwertung für Hohne.“

Gut 30 Interessierte waren in den Centralhof gekommen, um sich von den beteiligten Gremien – Stadt, Kreis und Planungsbüro – über den Umbau der Kreisstraße 2 informieren zu lassen. Die steht für 2017 ins Haus – ganzjährig, inklusive drei Monaten Vollsperrung (WN berichteten). Gerade die macht aber etlichen Anwesenden zu schaffen.

Die Straße An der Breede drohe besonders durch die Umleitung des Busverkehrs in den Morgenstunden lahm gelegt zu werden. Fachdienstleiter Ulrich Sauer räumte ein, „das mag in der Tat ein Nadelöhr werden.“ Sein Kollege vom Ordnungsamt, Ludger Dierkes, versichert: „Wir nehmen das auf jeden Fall mit.“ Vorschläge wie die verkehrstechnisch kluge Verlegung von Bushaltestellen würden in diesem Zusammenhang geprüft.

Andere Punkte sind an diesem Abend schnell vom Tisch. Mit der Müllabfuhr werde es keine Probleme geben, heißt es von Seiten der Stadt. „Warum wird eigentlich nur im Ortskern saniert? Die östliche Lienener Straße Richtung Südring hätte es ebenso nötig“, stellt ein Anwohner fest. Die Kapazitäten seien leider begrenzt, bedauerte der Vertreter des Kreises.

Großer Zustimmung erhielten die Planungen, auf beiden Seiten Radwege zu schaffen und Barrierefreiheit zu gewährleisten. Schaffe das mehr Sicherheit, wird diese vor im Bereich des Netto-Marktes vermisst. Autofahrer nähmen kaum Rücksicht auf querende Fußgänger. Eine Mittelinsel reiche nicht aus, ein Zebrastreifen müsse her. Abhilfe stellt der Bürgermeister auch für den Überweg vor der Hohner Sparkasse in Aussicht. Und wenn Fragen aufkämen, sollten sich die Bürger an die Verwaltung ( ✆  330) wenden.

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