Mi., 23.03.2016

Neubau Gemeindehaus St. Margareta Funktional und ökologisch

Die ersten Konturen des neuen Gemeindehauses St. Margareta sind zu erahnen. Am 3. April lädt die katholische Kirchengemeinde zur offiziellen Grundsteinlegung.

Die ersten Konturen des neuen Gemeindehauses St. Margareta sind zu erahnen. Am 3. April lädt die katholische Kirchengemeinde zur offiziellen Grundsteinlegung. Foto: Michael Baar

Lengerich - 

Das alte, vor allem im Unterhalt horrend teuer Gemeindehaus St. Margareta ist Geschichte. Auf dem Gelände zwischen Bahnhofstraße und Pfarrkirche sind die ersten Konturen des Neubaus zu erkennen. Am 3. April ist Grundsteinlegung.

Von Michael Baar

Die erste Wand steht schon. Sie wird später mal den westlichen Abschluss des Saales bilden. Das ist im Moment nur zu erahnen. Doch unverkennbar macht der Neubau des Gemeindehauses St. Margareta Fortschritte. Am Sonntag, 3. April, lädt die katholische Kirchengemeinde zur Grundsteinlegung ein.

„Wir liegen gut im Zeitplan“, sagen Pfarrer Karl Jasbinschek und Dr. Alois Thomes, Vorsitzender des Pfarreirates, im Gespräch mit den WN. Der Abriss sei „super gelaufen“, mit der Fertigstellung des Gebäudes rechnen sie zum Jahresende. Im ersten Quartal 2017 soll die offizielle Einweihung erfolgen.

Der Bau, auf reine Funktionalität ausgerichtet, wartet mit einigen Besonderheiten auf, die sich dem Betrachter nicht erschließen. Alois Thomes spricht von einem „ökologischen Bau“. Eine Erdwärme-Nutzung senkt die Heizkosten. Überhaupt werde die gesamte Energietechnik den neuesten Stand repräsentieren. Einschließlich Fußbodenheizung und Computersteuerung.

„Das passt zum Pilotprojekt Energieautarke Gemeinde des Bistums“, stellt Karl Jasbinschek fest. Der faire Handel spielt ebenfalls eine Rolle – und wird beispielsweise von der Frauengemeinschaft gelebt, die derartigen Kaffee nicht nur anbietet, sondern auch bei eigenen Veranstaltungen ausschenkt. Der Verzicht auf Einweggeschirr ist ein weiteres Mosaiksteinchen auf diesem Weg.

Für Vereine und Verbände der Pfarrgemeinde ist es ein schwieriges Jahr, fehlt doch der angestammte Versammlungsort. „Ich spüre sehr viel Verständnis in der Gemeinde“, sagt der Pfarreirats-Vorsitzende. Alles laufe, wenn auch mit Einschränkungen.

Damit wird es im nächsten Jahr vorbei sein. Der „funktionale Bau“, so der Pfarrer, kostet insgesamt rund 1,3 Millionen Euro. Ein Betrag, der im wesentlichen vom Bistum getragen wird. Ganz außen vor bleibt die Kirchengemeinde nicht. „Der Eigenanteil beträgt 30 000 Euro“, sagt Karl Jasbinschek. Das müsse und werde die Gemeinde aufbringen.

Ein erster Schritt wird bei der Grundsteinlegung getan. Dann gibt es einen Info-Flyer. Die beiden sind davon überzeugt, dass diese gemeinsame Aufgabe eine Verbundenheit der Gemeinde mit dem Gemeindehaus schaffen werde.

Zwei Neuerungen wird es geben: Die Bücherei wird nicht mehr in einem separaten Anbau untergebracht sein und die Jugend wird einen eigenen Raum erhalten. Mit eigenem Zugang. Karl Jasbinschek sagt dazu nur, „das ist wichtig“.

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