Grundschule Hohne
Gefahr lauert im „toten Winkel“

Lengerich -

Was ein „toter Winkel“ ist und wie viel bzw. wie wenig ein Lkw-Fahrer sieht, das haben die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Hohne im Unterricht und in der Praxis in Erfahrung gebracht.

Samstag, 27.05.2017, 13:05 Uhr

Mit Absperrband haben die Dritt- und Viertklässler den Bereich um den Lkw markiert, der vom Fahrersitz aus nicht eingesehen werden kann.
Mit Absperrband haben die Dritt- und Viertklässler den Bereich um den Lkw markiert, der vom Fahrersitz aus nicht eingesehen werden kann. Foto: Grundschule Hohne

„Unsichtbar sein“ ist im Straßenverkehr ex­trem gefährlich. Diese Erfahrung machten jetzt die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Hohne. Im Rahmen der Verkehrserziehung hatten sie sich mit den Gefahren des „toten Winkels“ beschäftigt, heißt es in einem Bericht der Schule.

Dieser Begriff beschreibt einen Bereich, den vor allem Fahrer größerer Fahrzeuge nicht einsehen können, wenn sie hinter dem Lenkrad sitzen, hatten die Kinder im Unterricht gelernt. Was ein Lkw-Fahrer aber tatsächlich sehen beziehungsweise nicht sehen kann, erfuhren die Mädchen und Jungen auf dem Schulhof.

Die Firma Lewedag hatte einen Mitarbeiter samt Fahrzeug zur Verfügung gestellt. Die Schüler durften alle einmal auf dem Fahrersitz Platz nehmen und erkennen, welche Bereiche neben dem Fahrzeug für den Fahrer nicht zu überblicken sind. Gemeinsam steckten sie den Gefahrenbereich mit Absperrband ab und staunten darüber, wie groß dieser tatsächlich war.

Zwei zusätzliche Spiegel sollen das Sichtfeld des Fahrers vergrößern und so die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer minimieren, erläuterte der Firmen-Mitarbeiter und ließ keine Frage der Kinder unbeantwortet. Die waren sich am Ende einig: Als Radfahrer sollte man im Kreuzungsbereich immer hinter dem Lkw bleiben. Sicher ist sicher!

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4879610?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F175%2F
SEK-Beamte überwältigen Randalierer
Auf der ehemaligen Hofstelle Herbert im Kiebitzpohl sah es am Sonntagabend verheerend aus. Etliche Gegenstände, darunter zahlreiche Möbel, hatte der 38-jährige Randalierer aus dem Fenster geworden. Er sorgte für einen Großeinsatz der Polizei.
Nachrichten-Ticker