Unwetter in Lengerich
Vollgelaufene Keller: Feuerwehr im Dauereinsatz

Lengerich -

Vollgelaufene Keller und Lagerräume, hochgedrückte Hydranten und jede Menge Arbeit für die Freiwillige Feuerwehr: das Unwetter am Montagabend sorgte für bis zu 90 Einsätze im Stadtgebiet. Vor allem im innerstädtischen Bereich waren die Wehrleute noch Stunden nach dem Unwetter unterwegs.

Dienstag, 11.07.2017, 06:07 Uhr

Unwetter in Lengerich. Foto: Keblat
Heftiger Regen: In Lengerich sind am Montagabend viele Keller vollgelaufen. Foto: Jens Keblat

Arztpraxen, Apotheken, Altenwohnheime und andere Alarme: das Unwetter am frühen Montagabend brachte binnen kurzer Zeit große Mengen Regenwasser mit sich und sorgte für viel Arbeit für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Bis zu 90 Einsätze wurden bis Mitternacht abgearbeitet, nicht in allen Fällen konnte die Feuerwehr innerhalb von nur wenigen Minuten vor Ort sein.

Viele vollgelaufene Keller

Ab etwa 19.15 Uhr liefen die ersten Notrufe bei der Feuerwehr auf. Vielerorts hatte das Unwetter für Schäden und vor allem viele vollgelaufene Keller gesorgt. Umgehend tätig wurde die Feuerwehr immer dann, wenn die Lagen akut waren, etwa wenn der Schutz wichtiger Dokumente, Medikamente oder Gefahrgut höchste Priorität hatte.

Unwetter in Lengerich

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Weitaus länger dauerte es, bis auch kleinere Einsätze, vor allem die Pumpeinsätze in den Kellern zahlreicher Wohnhäuser, abgearbeitet werden konnten. Teils mehrere Stunden mussten einige Anrufer auf Hilfe warten oder sich währenddessen anderweitig behelfen. Die Einsatzleitung um den stellvertretenden Wehrführer Thorsten Budzinski hatte Mühe und Not, die zur Verfügung stehenden Fahrzeuge und Mannschaften den Prioritäten nach zu disponieren.

Viele Anrufe bei der Einsatzzentrale

Wegen der Vielzahl der Einsätze, die später als Unwetterlage von der Feuerwehr zusammengefasst wurden, unterstützte auch der Kreisbrandmeister Raphael Ralph Meier den Einsatz in der Feuer- und Rettungswache und half den hiesigen Kräften bei der Bewältigung der vielen Anrufe. Viel zu tun gab es etwa bei einem großen Unternehmen an der Münsterstraße, aber auch entlang der Straße Im Hook und in weiten Teilen der Innenstadt.

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