Do., 12.10.2017

Bibelausstellung in Lengerich Der Wal im Heimathaus

Das Modell eines Wals ist bei den Kinderführungen durch die Bibelausstellung gut angekommen. Gerda Weiser (links) hat gebastelt, Felicitas Simon zeigt, wie man in den Wal krabbelt.

Das Modell eines Wals ist bei den Kinderführungen durch die Bibelausstellung gut angekommen. Gerda Weiser (links) hat gebastelt, Felicitas Simon zeigt, wie man in den Wal krabbelt. Foto: Michael Baar/privat

Lengerich - 

Eigentlich sollte am Mittwoch Schluss sein. Doch der gute Zuspruch hat den Heimatverein bewogen, die Bibelausstellung im Heimathaus zu verlängern. Jetzt ist am 29. Oktober letzter Öffnungstag.

Von Michael Baar

Am Mittwochmorgen hat sich der Bibelgesprächskreis der evangelischen Kirchengemeinde im Heimathaus umgesehen. Die dortige Ausstellung nimmt unmittelbaren Bezug zur Intention der Gruppe, schließlich werden zahlreiche Exemplare der Heiligen Schrift an der Bergstraße präsentiert.

Zusammengetragen haben die Exponate Dr. Alfred Wesselmann, Berthold Ostermann und Dr. Alois Thomes. Wobei, das erzählt Gerda Weiser, zahlreiche Bibeln aus dem Archiv des Heimatvereins stammen. Was die Ausstellung einzigartig macht sind die Alten und Neuen Testamente, die von Familien zur Verfügung gestellt worden sind. Dafür hat das Trio an zahlreiche Haustüren geklopft.

Eine besondere Note erhält die Bibelausstellung durch einen Wal. Den hat Gerda Weiser, wie sie im Gespräch mit den WN zugibt, gebastelt. Nicht aus Langeweile, sondern um Kindern die Ausstellung und die Bibel näher zu bringen. Zwar gibt es auch einige Kinder- und Jugendbibeln in der Ausstellung. „Aber wenn man etwas anfassen kann, ist es für Kinder leichter zu verstehen“, erzählt sie.

Grundschulen und Kindergärten hat sie aufgesucht, um dort für die Bibelausstellung zu werben. Dass vier Schulklassen und fünf Kindergarten-Gruppen gekommen sind, macht sie ein Stück weit glücklich. Und ihre Vorbereitungen – neben dem Modell-Wal noch bunte Bilder zur Bibel-Geschichte von Jona, der von einem Wal verschluckt wird – sind bei den Mädchen und Jungen auf großen Zuspruch gestoßen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Kinder in den Wal krabbeln konnten.

Damit nicht genug, haben Gerda Weise und ihre Mitstreiterin Marie-Anne Meixner in Dieter Rogge einen Seelenverwandten gefunden. Der ist für die Kinder in die Rolle des Johannes Gutenberg geschlüpft. Mittels Linoldrucken hat er anschaulich dargestellt, wie der Mainzer Erfinder des Buchdrucks dafür gesorgt hat, dass vielen Menschen die Bibel zugänglich wurde.

Eigentlich sollte am Mittwoch Schluss sein. Doch der große Zuspruch hat den Heimatverein veranlasst, die Ausstellungsdauer zu verlängern. Bis zum 29. Oktober sind die Bibeln noch im Heimathaus an der Bergstraße zu sehen.

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