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Fr., 13.10.2017

Wasser marsch! Die Erste in einer Kita

Kinder, Erzieherinnen und Gäste freuen sich über die neue Trinkwasserquelle im evangelischen Familienzentrum Hohne. Sie wurde als erste von insgesamt 15 Quellen im Tecklenburger Land in Betrieb genommen.

Kinder, Erzieherinnen und Gäste freuen sich über die neue Trinkwasserquelle im evangelischen Familienzentrum Hohne. Sie wurde als erste von insgesamt 15 Quellen im Tecklenburger Land in Betrieb genommen. Foto: Michael Baar

Lengerich - 

Das Familienzentrum in Hohne hat eine Trinkwasserquelle in Betrieb genommen.

Von Michael Baar

Trinkwasserquellen in Schulen, Verwaltungen und Firmen sind nichts Außergewöhnliches mehr. Jedenfalls nicht im Bereich des Wasserversorgungsverbandes Tecklenburger Land (WTL). Der hat am Donnerstag Neuland betreten: Im evangelischen Familienzentrum Hohne sprudelt die erste Trinx-Frischequelle in einem Kindergarten.

Das Familienzentrum ist eine von 15 Einrichtungen, die in diesem Jahr einen Trinkwasserspender erhalten. Im Verbandsgebiet versorgt der WTL 48 Schulen, sieben Städte und Gemeinden, 18 Firmen und Institutionen mit frischem Trinkwasser auf Knopfdruck. „Damit nehmen wir bundesweit eine Vorreiterrolle ein“, sagte Geschäftsführer Johann Knipper beim offiziellen „Anzapfen“ im Familienzentrum.

Für Sabine Müller, Leiterin der Einrichtung an der Brahmsstraße, ist diese Quelle eine feine Sache. „Wir müssen nicht mehr sehen, wo wir Wasserkisten unterbringen.“ Zudem sei es immer einmal vorgekommen, dass bei besonders großem Durst die Kisten gerade alle leer waren. Das Schleppen entfällt jetzt, und auch die Wasserrechnung wird deutlich geringer ausfallen. Rund 1000 Euro, so schätzt sie, seien bislang im Jahr für Mineralwasser ausgegeben worden.

Jetzt spendiert der WTL die Wasserquelle, lediglich für die Wartung wird der Kindergartenverbund im evangelischen Kirchenkreis Tecklenburg, zu dem das Familienzentrum gehört, einen Obolus entrichten müssen. Der dürfte, deutet man das Lächeln von Geschäftsführerin Uta van Delden richtig, erheblich geringer sein als der Wasserkauf in Flaschen.

Die Idee für diese Trinkwasserquellen entwickelten vor neun Jahren der Verein Wasser für Menschen und der WTL. „Eine Erfolgsgeschichte“, stellt Martin Rutemöller fest. Nicht nur, weil die Stiftung Warentest bescheinigt habe, dass Trinkwasser in der Regel qualitativ besser sei als stilles Mineralwasser. „Der Umweltaspekt darf auch nicht vergessen werden“, lenkt der Öffentlichkeitsarbeiter des Vereins den Blick auf den Umweltaspekt. „Abfüllen, verpacken und transportieren entfallen.“

Zum Thema

Kindergärten, Schulen, Unternehmen, die sich für eine Trinkwasserquelle interessieren, werden sich bei der Koordinierungsstelle des Vereins (' 0 25 72/94 67 679) oder Martin Rutemöller (E-Mail martin.rutemoeller@12quadrat.de).

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