Lengerich setzt auf Photovoltaik
Stadt schließt „Bündnis für Sonne“

Lengerich -

Während der Beratungen für das Integrierte Klimaschutzkonzept, das 2016 beschlossen wurde, kam unter anderem verstärkt das Thema erneuerbare Energien auf. Das trägt nun Früchte in Form eines „Bündnisses für Sonne“.

Donnerstag, 14.06.2018, 17:59 Uhr

Die Mitglieder des „Bündnis für Sonne“ (von links): Ralf Siegmund (Architekt), Christine Elias (Klimaschutzmanagerin der Stadt Lengerich), Alexander Osenberg (Fachdienst Zentrale Gebäudewirtschaft), Birte Bünemann (Fachdienst Zentrale Gebäudewirtschaft), Heike Schubert (Fachdienst Bauen, Planen und Umwelt), Michael Strotmann (Upmeyer Haustechnik), Dr. Heide Heising (Fachdienst Bauen, Planen und Umwelt) und Stefan Otto (Stadtwerke Lengerich).
Die Mitglieder des „Bündnis für Sonne“ (von links): Ralf Siegmund (Architekt), Christine Elias (Klimaschutzmanagerin der Stadt Lengerich), Alexander Osenberg (Fachdienst Zentrale Gebäudewirtschaft), Birte Bünemann (Fachdienst Zentrale Gebäudewirtschaft), Heike Schubert (Fachdienst Bauen, Planen und Umwelt), Michael Strotmann (Upmeyer Haustechnik), Dr. Heide Heising (Fachdienst Bauen, Planen und Umwelt) und Stefan Otto (Stadtwerke Lengerich). Foto: Sigmar Teuber

„Die Sonne lacht – und Ihr Konto auch!“ Der Slogan, den die Stadtverwaltung auf einige Hundert postkartengroße Flyer hat drucken lassen, klingt vielversprechend. Es geht um Photovoltaik und damit um Solaranlagen, die auf so manchem Hausdach zu finden sind. Dass deren Einsatz sich lohnt, davon wollen die Mitglieder des „Bündnis für Sonne“ möglichst viele Lengericher überzeugen.

Wie Heike Schubert vom Fachdienst Bauen, Planen und Umwelt der Stadt Lengerich berichtet, hat der Rat am 4. Oktober 2016 ein Integriertes Klimaschutzkonzept beschlossen. An dessen Erstellung waren verschiedene Akteure beteiligt, unter anderem hatten Workshops stattgefunden. Einer davon behandelte auch das Thema der erneuerbaren Energien.

„Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass insbesondere auch die privaten Haushalte sich für den Klimaschutz engagieren und die Nutzung von erneuerbaren Energien weiter ausgebaut wird. Ein Schwerpunkt liegt hier für Lengerich in der Solarenergie. Im Solarpotenzial-Kataster des Kreises Steinfurt ist zu erkennen, dass viele Dachflächen im Stadtgebiet für Solaranlagen geeignet sind. Dieses Potenzial gilt es zu aktivieren“, sagt Stefan Otto von den Stadtwerken Lengerich.

Im Rahmen eines Workshops haben sich Teilnehmer aus den Bereichen Verwaltung, Energieberatung und Energieversorgung sowie Wirtschaftsunternehmen zusammengefunden, die sich für das Thema „Sonne für Lengerich“ stark machen wollen. Gemeinsam wurde das „Bündnis für Sonne“ gegründet, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Lengericher über die Möglichkeiten des Einsatzes von Photovoltaik-, Solarthermie- und Speicheranlagen sowie Fördermöglichkeiten zu informieren. Das soll via Internetauftritt, E-Mail und persönlicher Beratung geschehen und zwar so, „dass es jeder Laie versteht“, verspricht Christine Elias, Klimaschutz-Managerin der Stadt Lengerich. Entsprechende Info-Flyer sollen unter anderem im Rahmen des Brunnenfestes am Samstag an Interessierte verteilt werden.

Zum Thema

Weitere Informationen gibt es unter www.lengerich.de/buendnissonne (E-Mail: buendnisfuersonne@lengerich.de).

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