Lengerich
Fr., 29.07.2011
Jetzt rückt das Gewölbe in den Blick
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Lengerich - „Durch die 300 000 Euro, die wir vom Denkmalschutz-Sonderprogramm II zugesagt bekommen haben, können wir jetzt in die Zukunft denken und den dritten Bauabschnitt planen“, sagte Pfarrer Wernfried Lahr. Die finanzielle Zuwendung bescherte der Evangelischen Kirchengemeinde bei der Dachsanierung der Stadtkirche einen großen Schritt nach vorne (wir berichteten).
Das Gerüst steht, die Voruntersuchungen haben begonnen. Im Moment ist Sitzungspause, viele sind in Urlaub, so dass die Fördersumme von 300 000 Euro noch nicht abgerufen werden konnte. „Wir gehen aber davon aus, dass dies unproblematisch ist und warten täglich auf eine Nachricht“, so Lahr.
Durch die unerwartet hohe Zuwendung sind die 635 000 Euro erreicht, die für die gesamte Dachsanierung veranschlagt wurden. Das sind die bisher geplanten und beschriebenen Bauabschnitte I und II. „Deshalb können wir jetzt an die Gewölbesanierung denken, die ja mit dem Dach in unmittelbarem Zusammenhang steht,“ erläutert Wernfried Lahr.
Putz, der auf die Gottesdienstbesucher herabgefallen war, hatte eine bauliche Untersuchung und die Sanierung nach sich gezogen. Die gesamte Maßnahme der Kirchensanierung war auf Anraten des begleitenden Bauingenieurs dreigeteilt worden, um die Planung zu erleichtern.
„Der nächste Schritt wird nun sein, die Kostenschätzung für die Gewölbe- und Innenraumrestaurierung, den dritten Bauabschnitt, einzuholen.“ Ohne die Spenden der Bevölkerung sei man längst nicht so weit bei der Rettung der Stadtkirche vorangekommen. „Wir sind wegen der vor uns liegenden Aufgaben auch weiterhin dringend auf Spenden angewiesen“, unterstreicht Lahr.
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