Lengerich
So., 25.07.2010
Stadt in Kinderhand
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Lengerich - Frei nach dem Motto „Gebt den Kindern das Kommando“ hatten am Samstag in der Lengericher Innenstadt die Mädchen und Jungen das Zepter in der Hand. Um neun Uhr fiel der Startschuss zum Kinderfest der Werbegemeinschaft Lengerich (WGL) und des Jugendzentrums.
Für diejenigen, die ihren Stand auf dem dazugehörigen Flohmarkt aufgebaut hatten, begann der Tag schon einiges Stunden früher. Auf die Frage, wie lange sie denn schon mit ihrem Stand auf dem Flohmarkt stehe, antwortete die zehnjährige Sina Leopold: „Seit sechs Uhr.“ Zusammen mit ihrer Freundin Janina Vietmeier war sie in diesem Jahr erstmals bei dem Flohmarkt dabei. Großen Gefallen fanden beide Mädchen an der Aktion. „Wir haben schon viel verkauft“, verkündeten sie stolz.
Bereits an das frühe Aufstehen gewöhnt haben sich Petra, Sina und Leon Hukriede, die auch in den Vorjahren an dem Flohmarkt teilgenommen haben. „In den Vorjahren war es hier morgens schon voller“, beschrieb Petra Hukriede die im Vergleich zu den Vorjahren geringere Resonanz.
Eine Tendenz, der sich auch Bärbel Rehder vom Jugendzentrum anschloss. „Es ist etwas weniger los als im Vorjahr.“
Nichtsdestotrotz waren zahlreiche Kinder mit ihren Eltern und Großeltern der Einladung in die Stadt gefolgt. Bis auf den letzten Platz besetzt war der „Innenstadt-Express“, eine Kindereisenbahn, die zwischen dem Wapakoneta-Platz und dem Bodel-schwinghplatz unterwegs war. Hoch frequentiert wurde auch die Hüpfburg, die für viel Freude sorgte.
Wer es etwas ruhiger angehen lassen wollte, der nutzte die Gelegenheit, sich am Schminkstand das Gesicht in eine fantasievolle Masken verwandeln zu lassen. Von Schmetterling bis Spiderman - der Fantasie und der Gestaltung waren keine Grenzen gesetzt.
Kreativität war bei den Laubsägearbeiten gefragt, die ganz unterschiedliche Ergebnisse hervorbrachten. Während Ezzedine Akin eine Axt gestaltete, hatte sich Omar Mardinie einen Teddybären vorgenommen. Bei der Gestaltung des großen Banners, das in der Innenstadt aufgehängt werden soll, wurden unterdessen die Pinsel geschwungen und die Farben verteilt.
Auf dem Bodel-schwinghplatz bot das Spielmobil Gelegenheit, seine Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Vom Pedalo bis zu Jonglage-Artikeln fand die Aktion bei den Kindern großen Anklang. Verzichten mussten die Mädchen und Jungen unterdessen auf den Kletterfelsen, der aufgrund eines fehlerhaft gelieferten Teiles nicht aufgebaut werden konnte.
Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch, hielt die Innenstadt doch Aktionen für einen tollen Nachmittag parat.
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