16 Vorschläge für Kreiselkunst
Mi., 08.02.2012
Fachausschuss favorisiert eine Mischung aus verschiedenen Varianten
Der Kreisel an der Lengericher Straße wirkt derzeit noch trist und leer. Der Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss nahm jetzt 16 Vorschläge unter die Lupe, die von Bürgern eingereicht worden sind. Der Rat wird entscheiden, welche Variante gewählt wird.
Lienen -
Noch sieht der Kreisel an der Lengericher Straße ziemlich kahl und trist aus. Das soll sich aber noch in diesem Jahr ändern. Das jedenfalls hoffen die Mitglieder des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses, die sich in ihrer jüngsten Sitzung mit der Gestaltung befassten. Indes: Einen Beschlussentwurf fassten sie nicht. „Wie üblich in den Ausschüssen verschieben wir die Entscheidung“, schmunzelte Fritz Dellbrügge, Fraktionssprecher der SPD.
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16 Vorschläge für die Kreiselgestaltung lagen dem Ausschuss zur Begutachtung vor. 13 davon hatten Bürger nach einem Aufruf des Ortsmarketings eingereicht. Drei waren bereits zuvor erarbeitet worden. „Es verdient Anerkennung, wie sich Bürger eingebracht haben“, lobte Bürgermeister Dr. Martin Hellwig. Die Vorschläge sind im Dezember im Haus des Gastes zur Begutachtung durch die Bürger ausgestellt worden. Davon machten 47 Personen Gebrauch. Der überwiegende Teil hat sich laut Verwaltungsvorlage für Vorschläge von Friedel Jasper entschieden, der eine Spirale aus Natursteinen mit Bepflanzung und Schotterbeeten sowie Sandsteinstelen mit Schriftzügen und Wappen der Gemeinde und der Partnergemeinden entworfen hat. Die Verwaltung, so wurde in der Sitzung deutlich, hat ein eigenes Modell erarbeitet, das einem Entwurf nahe kommt, den Fritz Ibershoff, Kay und Kevin Viehweg und Elena und Nina Linnemeyer gemeinsam eingereicht hatten. Sie möchten eine Präsentationsfläche schaffen. In der Verwaltungsvorlage heißt es dazu: In der Mitte des Kreisverkehrsplatzes soll Raum für Werbung, Kunst, Vereinstätigkeit, örtliche Gewerbe oder Gastronomie und lokale touristische Attraktionen angeboten werden. Der angrenzende Bereich sollte mit Kalksteinmaterial in unterschiedlichen Steingrößen aus den örtlichen Abgrabungsbereichen gestaltet und mit Steingewächsen punktuell bepflanzt werden. In den Fraktionen sollen die einzelnen Vorschläge noch einmal erörtert werden, ehe im Rat Beschluss gefasst wird. Deutlich wurde im Ausschuss, dass eine Mischung aus verschiedenen Vorschlägen zum Zuge kommen könnte. „Bei allem müssen wir die Kosten im Blick behalten“, bemerkte Bürgermeister Martin Hellwig. Er signalisierte, dass es den ein oder anderen Sponsor geben könnte.
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