Großtagespflege begleitet neun kleine Kinder durch den Tag
Platz zum Spielen und Ruhen

Lienen -

Von 8 bis 16 Uhr bieten die beiden Tagesmütter Patricia Sohn-Jaritz und Birgit Uchdorff in der neuen Tagespflege „Sonnenkinder“ Betreuung für unter drei Jahre alten Mädchen und Jungen an. Am Sonntag laden sie zum Info-Tag ein.

Mittwoch, 29.05.2013, 07:05 Uhr

„Sonnenkinder“ hat sie sich genannt, die Großtagespflege in Lienen . Auf der Höhe 17 haben Patricia Sohn-Jaritz und Birgit Uchdorff ein Domizil gefunden für ihre neun Pflegebefohlenen. Fröhliche Kinderstimmen schwirren durch den großen Raum.

Der Tag hat vor rund eineinhalb Stunden begonnen. Von 8 bis 16 Uhr bieten die beiden Tagesmütter die Betreuung der unter drei Jahre alten Mädchen und Jungen an. „Oder nach Vereinbarung“, weist Patricia Sohn-Jaritz auf die Möglichkeit flexibler Betreuungszeiten hin.

Mit einem gemeinsamen Frühstück fängt der Tag der „Sonnenkinder“ an. Danach geht´s in den Waschraum, Zähne putzen und waschen. Bei Freispiel entscheiden die Kinder, was sie machen wollen. Im Morgenkreis wird das bisher erlebte besprochen, dann geht´s nach draußen in den großen Garten – egal, wie ungemütlich das Wetter auch ist.

Bei der Vorbereitung des gemeinsamen Mittagessens helfen die Mädchen und Jungen im Rahmen ihrer Fähigkeiten. Das kann Gemüse schnippeln sein, Tisch decken oder Abräumen nach dem Essen.

„Ausgewogen, gesund, ökologisch und unter Berücksichtigung dessen, was Kinder gerne essen“, beschreibt die Leiterin das Rezept für die tägliche Mahlzeit. Für die folgende Ruhephase steht für jedes Kind im Obergeschoss ein Bettchen bereit. „Nach einem Vormittag voller Aktion sind die Kleinen schon müde“, weiß Birgit Uchdorff aus Erfahrung.

Nach dem Nickerchen gibt´s frisches Obst, es wird gespielt „und dann beginnt auch schon die Abholphase“, fassen die beiden den Tagesablauf zusammen.

Ohne das die Kinder es merken, kommen die beiden Tagesmütter ihrem Bildungsauftrag nach. „Der ist vorgegeben, genau so wie die Bildungs-Dokumentation für jedes einzelne Kind“, erläutert Kathi Althaus . Sie ist Mitarbeiterin des SkF Ibbenbüren. Der Sozialdienst katholischer Frauen ist vom Kreis mit der Umsetzung der Tagespflege-Angebote beauftragt worden.

Gemüse putzen, Nachtisch-Schälchen nach Form oder Farbe sortieren – das erfüllt die Bildungs-Vorgaben. „Wir machen viel im Wahrnehmungsbereich“, hat Patricia Sohn-Jaritz diese Stärke der Kleinen im Blick.

Auch wenn es für die Umsetzung der Großtagespflege Zuschüsse aus dem U3-Programm des Kreisjugendamts gegeben hat – „Wir müssen viel in Eigenregie machen“. So, wie die Leiterin das sagt, hört sich das gar nicht so schlimm an. Zum Glück helfen die Eltern mit, beispielsweise am vergangenen Wochenende beim Einzäunen des Gartens.

Jetzt freuen sich die „Sonnenkinder“ auf Sonntag und auf viele Besucher, die sie kennen lernen wollen.

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