So., 04.05.2014

Initiative für Waldorfschule „Jeder kann mitmachen“

Hoffen auf eine Waldorfschule: Dr. Petra Meyer, Charlotte Lux, Marion Degel, Camilla Dahl Jörgensen und Ingrid Voß-Hoppe (von links) vom gleichnamigen Initiativkreis.

Hoffen auf eine Waldorfschule: Dr. Petra Meyer, Charlotte Lux, Marion Degel, Camilla Dahl Jörgensen und Ingrid Voß-Hoppe (von links) vom gleichnamigen Initiativkreis. Foto: Wilhelm Schmitte

Lienen - 

Eine Waldorfschule für Lienen. Damit wollen Charlotte Lux, Marion Degel, Camilla Dahl Jörgensen und Dr. Petra Meyer Aufbruchstimmung im Dorf erzeugen.

Von Wilhelm Schmitte

Die Voraussetzungen dafür sind mehr als günstig. Ein passendes Gebäude, das in ein paar Jahren leer stehen wird, weil die Hauptschule läuft, vielversprechende Rückmeldungen aus der Bevölkerung sowie Rückenwind von Rat und Verwaltung.

Die vier Frauen haben sich vor fünf Monaten in einer Gründungsinitiative zusammengefunden. Am Montag, 12. Mai, sind um 19 Uhr alle Interessenten ins Haus des Gastes eingeladen. Dort gibt es Informationen zur Waldorfschule , zur Pädagogik, die dahinter steckt und zu den Lehrinhalten. Erklärt werden die Unterschiede zur Regelschule. Die Abschlüsse sind die gleichen wie an den staatlichen Schulen. Anschließend werden Fragen beantwortet.

Ziel ist es, genügend Menschen zu finden, die einen Trägerverein Waldorfschule gründen. Denn ohne den wird es keine entsprechende Schule geben.

„Jeder aus der Gemeinde kann mitarbeiten, egal, ob Kinder da sind oder nicht“, hofft Charlotte Lux auf ein gutes Echo. Die Leiterin des Lienener Waldorfkindergartens, den es seit 28 Jahren in Lienen gibt, wirbt in einem WN-Gespräch für das Gemeinschaftsprojekt: „Wir sind kein Eliteverein und arbeiten parteiübergreifend.“

„Die Schule ist für Lienen so wichtig“, ergänzt Petra Meyer . Nur so würden junge Familien in den Ort gebracht. Sie weiß aber auch mit Blick auf die Neugründung der Schule: „Das ist ein Riesenkraftakti.“ Von einer „Bereicherung“ spricht Camilla Dahl Jörgensen.

„Wir brauchen Menschen, die aktiv mitarbeiten wollen“, sind die Initiatorinnen überzeugt.

Ist der Verein Waldorfschule gegründet, gibt es genügend Schüler und haben die Behörden ihre Zustimmung gegeben, könnte die neue Schule, eine Art Gesamtschule, nach Einschätzung von Petra Meyer vielleicht 2017 ihren Betrieb aufnehmen.

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