Fr., 29.08.2014

Ehrgeiziger Zeitplan Waldorfschule soll 2015 in Betrieb gehen

Im Gebäude der Hauptschule soll die Freie Waldorfschule im kommenden Jahr ihren Betrieb aufnehmen.

Im Gebäude der Hauptschule soll die Freie Waldorfschule im kommenden Jahr ihren Betrieb aufnehmen. Foto: Wilhelm Schmitte

Lienen - 

Die Mitglieder des Fördervereins Freie Waldorfschule Lienen wollen in der Öffentlichkeit Präsenz zeigen. Der Zeitplan ist eng: Die Walddorfschule soll im kommenden Jahr ihren Betrieb aufnehmen.

Unter Leitung der beiden Vorsitzenden Dr. Silke Egbert ( Lengerich ) und Camilla Dahl-Jörgensen ( Lienen ) wurden in Haus des Gastes Aktivitäten geplant. Neben Mitgliedern waren einige Gäste anwesend, so auch der Waldorfpädagoge Helmut Andras von der Waldorfschule Evinghausen. Er unterstützt die Initiative durch seinen pädagogischen Rat.

Zu den Themen gehörten vor allem die Planung und Organisation von Veranstaltungen, wo die Initiative Präsenz zeigen will – wie der Leinenwebermarkt am 28. September in Bad Laer, der Kürbismarkt am 26. Oktober in Glandorf sowie die Weihnachtsmärkte in Bad Iburg und auf dem Gut Erpenbeck in Lengerich, um das Gründungsvorhaben in der Region weiter bekannt zu machen und Eltern und Interessierte zu gewinnen.

Darüber hinaus werden Erlebnisnachmittage für Kinder und deren Eltern angeboten, die über die Volkshochschule (VHS) in Lengerich belegt werden können. Themen: Holzwerken (27. September), Aquarellieren (25. Oktober) und Handarbeiten (22. November). Kinder und ihre Eltern haben die Möglichkeit Waldorfpädagogik hautnah zu erleben.

Das ehrgeizige Ziel, den Schulbetrieb bereits im Schuljahr 2015/16 aufzunehmen, sehen die Mitglieder sportlich und halten daran fest, heißt es in einem Bericht des Vereins. Bis zum Ende des Jahres muss der Genehmigungsantrag bei der Schulbehörde vorliegen. „Das ist zu schaffen“, meint Marion Degel, eine der Initiatorinnen der Gründungsinitiative.

Die Mitglieder hoffen weiterhin auf eine Zusage des Rates für die Nutzung des Schulgebäudes der bestehenden Hauptschule in Lienen, die 2017 ausläuft. Dabei wollen sie „ganz klein anfangen“ und mit dem laufenden Schulbetrieb wachsen.

Die Umsetzung gestalterischer Maßnahmen soll dann in Eigeninitiative von den Eltern, dem Gründungslehrer, freiwilligen Helfern und Unterstützern übernommen werden. 

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