Mi., 20.01.2016

Lienen Hunde als Jagdgehilfen

Es gibt viele Jagdhunderassen, die seit langer Zeit durch selektive Zucht sorgfältig auf Aufgaben spezialisiert und in jeweils eigenen Bereichen der Jagd eingesetzt werden. Hunde wie Alme gehören zur Gruppe der Schweißhunde. Sie gelten als unentbehrliche Helfer bei der Suche nach angeschossenem oder verunfalltem Wild (Nachsuche). In der Jägersprache wird Blut als Schweiß bezeichnet.

Jagdterrier wie Amy und auch Dackel werden oft als Erd- oder Bauhunde eingesetzt. Sie sind klein genug, um Fuchs und Dachs aus dem Bau zu jagen, eignen sich aber auch für andere Aufgaben im Wald. So übernahm Amy bei der Drückjagd das Stöbern.

Stöberhunde scheuchen Wild aus dem Dickicht. Rassen wie der Deutsche Wachtelhund oder der Cockerspaniel zählen zu dieser Gruppe. Die älteste Jagdhundegruppe ist die der Bracken oder Laufhunde. Angehörige Rassen wie Dachsbracke oder Beagle werden oft in der Meute zum ausdauernden Jagen mit lautem Gebell (Spurlaut) eingesetzt.

Vorstehhunde wie Deutsch-Drahthaar oder Münsterländer zeigen dem Jäger leise an, dass er Wild gefunden hat. Dabei verharren sie in der Bewegung und heben einen Vorderlauf. Apportierhunde bringen geschossenes Niederwild auch aus dem kältesten Wasser zu ihrem Halter. Zu ihnen zählen die Retriever-Rassen.

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