Fr., 22.01.2016

„Maxim Kowalew Don Kosaken“ begeistern Zuhörer „Bravo“-Rufe und Gänsehaut

Im Rahmen ihrer Europa-Tournee begeisterten die Sänger mit ihren glasklaren Stimmen die Zuhörer in der evangelischen Kirche.

Im Rahmen ihrer Europa-Tournee begeisterten die Sänger mit ihren glasklaren Stimmen die Zuhörer in der evangelischen Kirche. Foto: -nd-

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Glasklare Stimmen, sakrale Lieder und Volksweisen. Die „Maxim Kowalew Don Kosaken“ zeigen in der evangelischen Kirche die hohe Kunst des Chorgesangs.

Von Nicole Degutsch

Wenn bei einem sehr gut besuchten Konzert in der evangelischen Kirche laut mitgeklatscht und geschunkelt wird, einzelne Zuschauer sich sogar zu „Bravo“-Rufen hinreißen lassen, dann haben die Künstler alles richtig gemacht. Und das haben die „Maxim Kowalew Don Kosaken“ am Mittwochabend auf jeden Fall.

In ihren typischen schwarzen Uniformen samt Stiefeln betreten die stolzen Sänger kerzengerade die Kirche und bringen mit ihren kräftigen Stimmen schon mit dem ersten Lied „Skinie“, einem alten Kirchengesang, den Raum zum Vibrieren. Das darauffolgende „Lobet den Namen des Herrn“ oder „ Suliko“, ein Volkslied aus Georgien, sind ebenso faszinierend von der Darbietung wie das wundervoll gesungene „Ave Maria“, das einen Höhepunkt des Konzerts markiert.

Gebannt hängen die Zuschauer an den Lippen der Sänger, scheinen jeden einzelnen Ton in sich aufzusaugen. Auch bei den Solodarbietungen ist Gänsehaut garantiert.

Während die erste Hälfte des Konzerts aus sakralen Liedern besteht, die durchs Ohr den Weg direkt ins Herz finden, gibt es nach der Pause lebhafte, russische Volksweisen zu hören, die vor Lebensfreude und guter Laune sprühen. Dirigent Viachaslau Yeromin sagt jedes Lied sowohl mit deutschem als auch russischem Titel an und das Publikum klatscht oder stampft bei den Kosakenmärschen begeistert im Takt mit. Nikalai Bykov spielt mit flinken Fingern zu den lebhaften Liedern das Bajan, ein Knopfakkordeon.

Die Zeit vergeht bei dieser rasanten Musik wie im Flug. Bevor das traditionelle „Marusja“ erklingt, verabschieden sich die sieben Künstler. Nach stehendem Applaus und Zugabe-Rufen gibt es dann noch die bekannten, temperamentvoll und gut gelaunt vorgetragenen „Kalinka“ und „Katjuscha“, bei dem sie die Kirche Richtung Ausgang verlassen. Dort ist noch Zeit für ein kurzes Gespräch (mancher Besucher spricht ein paar russische Brocken, worauf die Don Kosaken prompt antworteten) und Autogramme.

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