Do., 12.10.2017

Zentraler Netzverteiler Schnelles Internet rückt näher

Sachgerecht erklärt und für jede Frage eine Antwort parat: David Rahe, Betriebsleiter der Stadtwerke, gibt Auskunft über den Aufbau des Netzverteilers in Lienen.

Sachgerecht erklärt und für jede Frage eine Antwort parat: David Rahe, Betriebsleiter der Stadtwerke, gibt Auskunft über den Aufbau des Netzverteilers in Lienen. Foto: Luca Pals

lienen - 

„Noch vor einem Jahr haben wir im Rat über den Glasfaserausbau in unserer Gemeinde gesprochen. Dass es jetzt so schnell geklappt hat und wir schon heute hier stehen können, ist für ganz Lienen eine gute Nachricht“, freute sich Gerhard Schomberg, stellvertretender Bürgermeister Lienens, im Rahmen der feierlichen Eröffnung des POP. Zu dieser versammelte er sich mit politischen Entscheidungsträgern Lienens und Vertretern der Stadtwerke Lengerich (SWL).

Von Luca Pals

POP – das steht für „Point of presence“. Es handelt sich um einen großen grauen Kasten, der nun an der Lienener Hauptschule seinen Platz gefunden hat und von dort aus als zentraler Verteiler des Netzes in Lienen in Form von Internet, TV oder Telefon dienen soll.

„Der POP kann über 16 000 Fasern aufnehmen, jeder Kunde hat zwölf Fasern in seinem Haushalt zur Verfügung. Jeweils eine Faser ist für Telefon/Internet und Fernsehen gedacht. Die übrigen zehn sind dann noch frei“, berichtet Gunnar Gühlstorf, Geschäftsbereichsleiter Telekommunikation der Stadtwerke, von der Funktion des Verteilers.

Von diesen POP werden im Ortskern von Lienen 16 sogenannte Kabelverzweiger versorgt. Lienen sei in 16 Cluster aufgeteilt, jedes beschäftige 80 Häuser durch die im Stadtbild bekannten Stromkästen. In Lienen gebe es bisher zwölf aktive Nutzer mit direktem Anschluss – in Kattenvenne sind es bisher fünf.

Sicher ist: Es werden viele neue Kunden dazu kommen. Diese sollen nun mit dem Ablauf ihrer momentanen Verträge angeschlossen werden. Aber nicht nur in den Ortskernen schreitet der Ausbau der Netze kontinuierlich voran. Mithilfe von Fördergeldern des Bundes und es Landes Nordrhein-Westfalen ist der kabelgebundene Glasfaserausbau nun auch im Außenbereich möglich. Dabei entsteht ein flächendeckendes Glasfasernetz für die gesamte Gemeinde. Der Ausbau beginnt im Frühjahr 2018.

Im Ortskern sei der Ausbau bereits zu 50 Prozent realisiert, noch in diesem Jahr sollen zwei Drittel ausgebaut werden. Im Frühjahr des nächsten Jahres beginnt dann der Ausbau in den Außenbezirken. Schomberg: „Der äußere Raum ist uns sehr wichtig. Durch die teutel wird dies nun mehr und mehr realisiert.“

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