Zwischentrakt verbindet beide Gebäude
Die Schule als großes Ganzes

Lienen -

„Sehr, sehr zufrieden“ sei sie, sagt Anette Füllborn und blickt dabei auf das Gebäude neben sich. Die Leiterin der Lienener Grundschule hat vor wenigen Minuten den neuen Zwischentrakt des Baus an der Schulstraße eröffnet. So neu ist er genau genommen gar nicht mehr, steht er doch schon seit vergangenem Herbst. „Eigentlich hätte er ja schon zu Anfang des Schuljahres fertig sein sollen, aber dann hat sich alles ein wenig verzögert.“

Sonntag, 15.04.2018, 16:04 Uhr

Knifflige Spiele, Bastelarbeiten und den Teig anrühren für leckere Waffeln: Für die Kinder gab es am Tag der offenen Tür viele Aktionen. Sie hatten keinerlei Langeweile, während die Eltern durch die Schule schlenderten.
Knifflige Spiele, Bastelarbeiten und den Teig anrühren für leckere Waffeln: Für die Kinder gab es am Tag der offenen Tür viele Aktionen. Sie hatten keinerlei Langeweile, während die Eltern durch die Schule schlenderten. Foto: Dario Sellmeier

„Sehr, sehr zufrieden“ sei sie, sagt Anette Füllborn und blickt dabei auf das Gebäude neben sich. Die Leiterin der Lienener Grundschule hat vor wenigen Minuten den neuen Zwischentrakt des Baus an der Schulstraße eröffnet. So neu ist er genau genommen gar nicht mehr, steht er doch schon seit vergangenem Herbst. „Eigentlich hätte er ja schon zu Anfang des Schuljahres fertig sein sollen, aber dann hat sich alles ein wenig verzögert.“ Ein wenig kritisch habe man das im Kollegium zunächst gesehen, berichtet sie, ob die Bautätigkeiten während der Schulzeit die Kinder nicht zu sehr ablenken würden. Diese Sorge sei aber unbegründet gewesen, das Lernen ganz normal weiter verlaufen und die Freude dann umso größer gewesen, als der neue Bau schließlich habe bezogen werden können.

Vollkommen fertig ist er immer noch nicht, im ersten Stock etwa soll noch eine Teeküche entstehen. Die meisten anderen Räume haben die Kinder aber schon in Beschlag genommen, bunte Bilder aufgehängt, Lernplakate und Steckbriefe.

„Viele Eltern sind damals ja noch selbst hier zur Schule gegangen, die interessiert natürlich, was sich seit der Zeit hier so verändert hat“, erklärt die Schulleiterin, warum es an diesem Samstagmorgen statt einer schlichten Einweihung einen Tag der offenen Tür gibt – ganz bewusst ohne große Reden der Offiziellen, stattdessen geben die Kinder den Ton an.

Zu den Ehemaligen der Grundschule gehört auch Arne Strietelmeier. Der Bürgermeister lobt in seinem kurzen Grußwort das gute Zusammenwirken aller Beteiligten, dankt insbesondere der Verwaltung, die die Mittel des Landesprogramms „Gute Schule“ für die Gemeinde angefordert hätte. Dann macht er Platz für die Erstklässler, die ein Lied einstudiert haben und es ihren begeisterten Eltern vortragen. Sehnsüchtig schielt dabei der eine oder andere zur Tür des Neubaus, groß ist die Freude darauf, Mama und Papa gleich durch die Schule führen zu dürfen.

„Die beiden ehemals frei stehenden Trakte sind jetzt endlich zu einem großen Gebäude verbunden worden, das gibt der Schule einen ganz anderen Charakter“, schwärmt Anette Füllborn, viel mehr Möglichkeiten gebe es nun im Schulalltag. Tatsächlich ist der neue Trakt im Innern viel geräumiger, als es von außen zunächst wirkt, dazu hell und freundlich. Durch die großen Fenster fällt das Sonnenlicht auf die Mädchen und Jungen, die sich in den Klassenräumen an kniffligen Spielen versuchen, zwischendurch zum Waffelbacken in die Küche flitzen oder zum Nageln in den Werkraum. Die Eltern schlendern langsam hinterher, begutachten anerkennend die moderne Ausstattung. In diesen neuen Räumen wäre der eine oder andere sicher auch noch mal gern Schüler.

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