Spielplätze sind in der Verwaltung ein Dauerthema
Nummer 27 ist in der Planung

Lienen/Kattenvenne -

Quietschgelb, leicht organisch geformt und abgerundete Kanten. Die neue Rutsche auf dem Spielplatz an der Hofbreede ist nicht nur ein Hingucker, sondern wirkt auch überaus einladend. Kurzum: So muss eine Rutsche sein. Auch das angrenzende Klettergerüst und die Netzschaukel dürften künftig für reichlich Spielfreude sorgen.

Montag, 16.04.2018, 17:04 Uhr

Der Spielplatz an der Hofbreede wurde kürzlich von Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofes auf Vordermann gebracht und mit neuen Spielgeräten versehen. An der Münsterstraße in Kattenvenne (kleines Bild) soll auf der Freifläche neben den neu errichteten Einfamilienhäusern ein neuer Spielplatz entstehen.
Der Spielplatz an der Hofbreede wurde kürzlich von Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofes auf Vordermann gebracht und mit neuen Spielgeräten versehen. An der Münsterstraße in Kattenvenne (kleines Bild) soll auf der Freifläche neben den neu errichteten Einfamilienhäusern ein neuer Spielplatz entstehen. Foto: Michael Schwakenberg

Zu verdanken haben Kinder und Eltern die neue Ausstattung des Spielplatzen der Gemeinde und besonders den Mitarbeitern des Bauhofes. Lagen die Materialkosten bei rund 8000 Euro, haben die Bauhof-Mitarbeiter die Montage übernommen. „Diese Leistung beträgt noch einmal rund 2000 Euro“, rechnet Leiter Michael Wagner vor.

Insgesamt gibt es in Lienen und Kattenvenne derzeit 26 Spielplätze. Es liegt in der Natur der Sache, dass nicht alle über nagelneue Spielgeräte und dieselbe Ausstattung verfügen. „Wenn wir uns einen Spielplatz vornehmen, dann schauen wir zunächst, welche Altersstruktur bei den Kindern in der Umgebung vorherrscht und welche Spielgeräte sich am besten eignen“, erläutert Bauamtsleiter Sebastian Döring. Im Schnitt werde pro Jahr ein Spielplatz generalüberholt.

Mindestens einmal pro Quartal, ergänzt Michael Wagner, wird jeder Spielplatz von einem Bauhof-Mitarbeiter inspiziert, der dabei vorrangig auf Sicherheit und Sauberkeit achtet. Und einmal pro Jahr komme ein externer Sachverständiger, der alle Lienener Spielplätze untersucht. „Das ist Pflicht“, erläutert der Bauhof-Leiter.

Ein ganz neuer Spielplatz soll laut Döring noch in diesem Jahr in Kattenvenne entstehen: auf der Freifläche neben der neuen Bebauung an der Münsterstraße. Schon bald soll die Einladung für eine Anliegerversammlung Mitte Mai herausgehen. Döring: „Dort werden wir ein Konzept vorstellen und noch Anregungen einholen.“ Gebaut werden solle der Spielplatz nach Möglichkeit in den Sommerferien. Döring rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von 20 000 Euro, von denen der Bauhof bis zu 5000 Euro als Eigenleistung der Gemeinde erbringen könnte.

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