So., 19.03.2017

Versammlung der Siedlergemeinschaft „Nordbahn macht für Büren keinen Sinn“

Sie waren dabei: Bürgermeister Rainer Lammers, Vorstand, Geehrte und Apothekerin Anke Marx, rechts sitzend.

Sie waren dabei: Bürgermeister Rainer Lammers, Vorstand, Geehrte und Apothekerin Anke Marx, rechts sitzend. Foto: Erna Berg

Lotte-Büren - 

Lebhafte Wortmeldungen gab es bei der Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Büren zum Tagesordnungspunkt „Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn“.

Von Erna Berg

Bevor der Grünkohl auf die Teller kam, haben die Mitglieder zudem das Geschäftsjahr abgeschlossen und einem Vortrag von Apothekerin Anke Marx gelauscht.

Eine Unterschriftensammlung habe gezeigt, dass 95 Prozent der Bürener gegen die Reaktivierung der Nordbahn seien, betonte die Vorsitzende Rita Beimdiek „Für Büren macht sie keinen Sinn, für Recke schon, aber noch ist es nicht so weit, dass man sagen kann, die Bahn kommt bestimmt“, äußerte Bürgermeister Rainer Lammers seine persönliche Meinung. Rita Beimdiek lobte die FDP, die ein klares Nein zur Reaktivierung gesagt hatte.

Von engagierten Bürgern aus den betroffenen Gemeinden gebe es Pläne, Zeichen gegen die Reaktivierung zu setzen. „Es wäre schön, wenn sich aus unserer Siedlergemeinschaft noch Mitglieder finden würden, die mit mir zusammen in dieser Gruppe mitarbeiten würden, damit wir hier doch noch etwas erreichen können“, bat sie die Anwesenden und stellte klar: „Ich schiebe der Politik den Schwarzen Peter zu, wenn die Reaktivierung kommt!“

Lammers berichtete in der Elly-Heuss-Tagesstätte Neuigkeiten aus der Gemeinde: Der bauliche Zustand der Begegnungsstätte werde gerade mit Architekten daraufhin überprüft, „was gemacht werden kann oder gemacht werden muss. Sie ist so nicht mehr zukunftsfähig“, betonte Lammers. Auch die Bürener Friedhofskapelle sei in die Jahre gekommen.

In der zweiten Aprilhälfte sollen die Umbauten am Berliner Platz starten und „hoffentlich bis Ende August, Anfang September abgeschlossen sein“. An der Bergstraße wird es keine Ampel geben, aber Fußgänger sollen durch Zebrastreifen und Blinklicht besser beim Überqueren geschützt werden.

Der kommunale Kindergarten wird umgebaut, aber drei Gruppen werden nicht ausreichen, denn es herrscht ein großer Bedarf an Kindergartenplätzen. Daher sollen im Wersener Kinderland Räume für eine vierte Gruppe geschaffen werden.

Der Bürgermeister nahm auf Wunsch des Vorstandes die Ehrungen langjähriger Mitglieder vor. Seit 30 Jahren sind Ruth Wiek, Wilhelm Finke sowie Gabriele und Frank Ziesemer Mitglieder der Gemeinschaft. Brigitte und Günter Mertinkat und Marlene Schompeter gehören seit 40 Jahren dazu und Ursula Gummich sogar seit 60 Jahren.

Rita Beimdiek berichtete, dass der Verein 133 Siedler zählt, dass der Tanz in den Mai, zusammen organisiert mit dem SV Büren, 2016 wieder sehr erfolgreich war. Sie dankte allen Helfern und Bäckerinnen, die für eine gemütliche Cafeteria im Rathaus während des Weihnachtsmarktes gesorgt hatten.

Kassenwartin Brigitte Mertinkat informierte die Mitglieder über Einnahmen und Ausgaben. Mit schwarzen Zahlen könne im neuen Geschäftsjahr gut weitergewirtschaftet werden. Die Vorsitzende gab den Termin für die Fahrt ins Blaue am 25. Juni bekannt, nur das Ziel stand noch nicht fest. Vom Kreisverband aus wird ein Tagesausflug nach Hannover am 30. September organisiert.

Apothekerin Anke Marx berichtete über Heilkräuter und deren Einsatz und Bedeutung in der westlichen und östlichen Welt. Zu den „modernen“ Arzneimitteln pflanzlichen Ursprungs, auch Phytopharmaka genannt, zählte sie Mistel, Ginkgo, Weihrauch, Curcumin, Tragantwurzel, Aloe vera, Vitamin P und den Grünen Tee, in asiatischen Ländern ein wichtiger Bestandteil der Ernährung und im Westen immer beliebter.

Überhaupt, je bunter die Wahl bei Obst und Gemüse, umso besser sei der Mensch geschützt. „Und ein Glas Rotwein ist gesünder als Bier und Schnaps“, riet die Apothekerin. Gut beraten, genossen die Siedler anschließend Grünkohl, Bratkartoffeln und Wurst.

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