So., 27.11.2016

Ausstellung „Weihnachtslandschaften“ ist eröffnet Dem Himmel so nah

Einen Stern vom Himmel holen können sich die Besucher im Altarraum der Stadtkirche, wie Presbyterin Renate Pieper-Bekierz erläutert, die sich für die Ausstellung in Westerkappeln besonders stark gemacht hat.

Einen Stern vom Himmel holen können sich die Besucher im Altarraum der Stadtkirche, wie Presbyterin Renate Pieper-Bekierz erläutert, die sich für die Ausstellung in Westerkappeln besonders stark gemacht hat. Foto: Dietlind Ellerich

Westerkappeln - 

In der Stadtkirche Westerkappeln können sich Besucher jetzt die Sterne vom Himmel holen. Die Ausstellung „Weihnachtslandschaften“ bietet seit Sonntag die Möglichkeit, die Adventszeit ganz neu und mit allen Sinnen wiederzuentdecken.

Von Dietlind Ellerich

Über den mit Efeu berankten und mit kleinen Lichtern geschmückten Torbogen direkt hinter der Eingangstür der Stadtkirche wundert sich nur derjenige, der bisher noch nichts von den „Weihnachtslandschaften“ gehört hat, die sich bis zum 15. Dezember dahinter verbergen. Rund 30 Ehrenamtliche, die in die monatelangen Vorbereitungen eingebunden waren, wissen zwar Bescheid, sehen die mit allen Sinnen begehbare Ausstellung am Samstagnachmittag aber ebenso wie die Organisatoren an Ort und Stelle zum ersten Mal und sind begeistert.

„Es ist für mich sehr überraschend, sie so zu sehen“, räumt Renate Pieper-Bekierz freimütig ein. Die Presbyterin hatte sich für die Ausstellung in Westerkappeln stark gemacht, nachdem sie sie vor drei Jahren in einer Osnabrücker Kirche erlebt hatte. Sie findet es toll, dass die Objekte auch in der Stadtkirche so passend stehen und gut zur Geltung gekommen.

Die Pastorinnen Adelheid Zühlsdorf-Maeder und Angelika Oberbeckmann sind ebenfalls fasziniert von den Stationen vor der Kulisse des alten Gemäuers sowie in der Sakristei und im Konfirmandenraum und wünschen sich, dass viele Besucher aus nah und fern sich die Zeit nehmen, sich mit der besonderen Einstimmung auf die Weihnachtszeit auseinanderzusetzen.

Die Stationen beschäftigen sich mit den Themen Verheißung, Begegnung zwischen Mensch und Gott sowie Bewahrung im Herzen und leben von der Interaktion mit den Besuchern.

Mit dem Sterndeuter-Trio dem Stern folgen. Oder mit dem weinenden Engel den Engelsspuren im eigenen Leben nachgehen. Auf dem Dornenweg mit Scherben und Rosen hantieren. Mit der Jakobs-Leiter dem Himmel nah kommen. Oder sich vom großen Stern im Altarraum einen kleinen Stern sozusagen vom Himmel holen, an der Krippe innehalten, um sich anschließend mit einem individuell beschrifteten Holzklötzchen in die Kette derer einzureihen, die von Jesus her ihr Leben zu gestalten versuchen. Den Lebensbaum mit goldenen Wünschen versehen oder Hagars Wüstenerfahrung nachvollziehen – die Weihnachtslandschaften bieten all das und leben davon, dass die Besucher sich mit allen Sinnen auf sie einlassen. Myrrhe, Schokolade, Nuss, Mandelkern und Rosenduft inklusive, erklären die Organisatoren.

„Ich bin voller Vorfreude und gespannt, wie es aufgenommen wird“, sagt Angelika Oberbeckmann und Adelheid Zühlsdorf-Maeder ist überzeugt, dass sich das Angebot dank intensiver Öffentlichkeitsarbeit herumsprechen wird.

Bereits eingegangene Anmeldungen von Schulen, Konfirmanden und anderen Gruppen sprechen für sich.

Dienstags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr sowie sonntags zusätzlich von 11.30 bis 13 Uhr sind die „Weihnachtslandschaften“ bis zum 15. Dezember in der Stadtkirche geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. Um eine Spende wird gebeten.

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