Di., 14.11.2017

Gewerbegebiet Heuers Moor Erste Rohbauten fast fertig

Würth errichtet als Investor an der Benzstraße ein Gebäude, das als Start-up-Center jungen Selbstständigen und Handwerkern als Basis dienen soll.

Würth errichtet als Investor an der Benzstraße ein Gebäude, das als Start-up-Center jungen Selbstständigen und Handwerkern als Basis dienen soll. Foto: Angelika Hitzke

Lotte-Wersen - 

Im Wersener Gewerbegebiet Heuers Moor nehmen die ersten neuen Firmengebäude sichtbar Gestalt an.

Von Angelika Hitzke

Im Wersener Gewerbegebiet Heuers Moor nehmen die ersten neuen Firmengebäude sichtbar Gestalt an: Neben dem Stromnetzbetreiber Amprion investiert der Schraubenhersteller und -Großhändler Würth auf der Wersener Seite der Benzstraße in ein Start-up-Center.

Die bereits hochgezogenen Wände des Rohbaus und ein große Bauschild künden davon, dass hier Anfang 2018 ein sogenanntes Start-up-Center aus 16 „XL-Garagen“ die Tore öffnen soll. Betreut von der Niederlassung in Gronau, investiert hier die weltweit operierende, vornehmlich im Großhandel mit Produkten der Befestigungs- und Montagetechnik tätige Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Künzelsau in einen Gebäudekomplex, der kleinen Handwerkern und jungen Selbstständigen die räumliche Basis für den Aufbau ihres eigenen Unternehmens bietet. Nach Auskunft von Lottes Wirtschaftsförderin Joana Watermeyer werden hier voraussichtlich 25 Arbeitsplätze entstehen.

Daneben baut der Stromnetzbetreiber Amprion auf eine Fläche von 13 100 Quadratmetern, die von der Benzstraße bis zum Gärtnerweg reicht, einen großen Werkstatt- und Büro-Komplex mit Zufahrt vom Gärtnerweg aus. Etwa drei Dutzend Mitarbeiter werden sich hier voraussichtlich niederlassen.

Mit zwei weiteren Ansiedlungsinteressenten laufen laut Watermeyer die abschließenden Verhandlungen. Noch frei sind im Gewerbegebiet Heuers Moor ein Grundstück von rund 12 000 Quadratmetern, eines mit etwa 10 000 Quadratmetern und eine Fläche von 2000 Quadratmetern.

Auch im Alt-Lotter Gewerbegebiet Pätzkamp geht es voran: Ein Unternehmen aus der Baugewerbebranche hat nach Auskunft der Wirtschaftsförderin bereits einen Bauantrag für eine Parzelle von rund 2500 Quadratmetern gestellt; außerdem gibt es einige Reservierungen. Da der Kaufvertrag noch nicht unterschrieben ist, möchte Joana Watermeyer hier aber noch nicht konkreter werden. Wie berichtet, ist die Parzellierung am Pätzkamp flexibel und richtet sich nach Bedarf und Wünschen der Unternehmen, die sich hier ansiedeln wollen. Insgesamt stünden hier noch etwa sechs Hektar Gewerbefläche zur Verfügung.

Watermeyer ist mit der Nachfrageentwicklung zufrieden: „Da ist viel im Fluss“, sagt sie auf die Frage, wie es mit der Vermarktung läuft, und versichert: „Das klappt schon!“

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