Integrationspauschale
Kommunen bekommen Geld

Westerkappeln/Lotte/Tecklenburger Land -

Fast 78 000 Euro für Westerkappeln, rund 94 000 Euro für Lotte und sogar über 100 000 Euro für Mettingen – das sind die Beträge, die die drei Kommunen vom Land zusätzlich bekommen, um die mit der Integration von Flüchtlingen verbundenen Kosten zu decken. Das teilen die beiden CDU-Landespolitikerinnen Christina Schulze Föcking und Andrea Stullich mit.

Dienstag, 17.04.2018, 05:04 Uhr

In vielen Kommunen führt die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen zu erheblichen Kosten.
In vielen Kommunen führt die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen zu erheblichen Kosten. Foto: dpa

Zu Beginn des Jahres hatte die Landesregierung zugesagt, die Kommunen in NRW in diesem Jahr mit zusätzlichen 100 Millionen Euro bei der Integration von Flüchtlingen zu unterstützen. Nun teilen zwei CDU-Politikerinnen aus dem Kreis Steinfurt mit, wie stark die einzelnen Gemeinden und Kommunen in der Region davon profitieren werden.

Laut Christina Schulze Föcking, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, und Landtagsmitglied Andrea Stullich gehen in den Kreis insgesamt rund 2,45 Millionen Euro. Westerkappeln erhält demnach 77 817 Euro. 93 800 Euro werden nach Lotte überwiesen. Die Gemeinde Mettingen kann 102 116 Euro einplanen, die Stadt Ibbenbüren 222 263 Euro. Für Recke wurden 82 671 Euro errechnet und die Stadt Tecklenburg bekommt exakt 50 000 Euro.

Die jeweiligen Beträge richten sich zu 40 Prozent nach der Zahl der Personen, die zwischen Oktober und Dezember in den Kommunen gemäß Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) untergebracht waren, und zu 60 Prozent nach der Zahl der Personen, die zum 1. Januar 2018 unter die Ausländer-Wohnsitzregelungsverordnung (AwoV) fielen. In Westerkappeln waren das 114 (FlüAG) beziehungsweise 84 Menschen (AwoV), in Lotte 100 beziehungsweise 126 Menschen, in Mettingen 138 beziehungsweise 103, in Ibbenbüren 259 beziehungsweise 273, in Recke 98 (FlüAG) und 100 (AwoV) und in Tecklenburg 63 beziehungsweise 53.

„Damit steigen die flüchtlingsbedingten Zuweisungen des Landes an die Kommunen auf insgesamt 1,6 Milliarden Euro“, erklärten Schulze Föcking und Stullich, die zudem darauf verweisen, dass zusätzlich zu den 100 Millionen Euro vom Land weitere rund zehn Millionen Euro des Bundes aus dem Europäischen Asyl,- Migrations- und Integrationsfonds an die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden weitergeleitet worden seien.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5665848?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F177%2F
Hohe Preise für Mieten und Immobilien
 Der Preisanstieg für Wohnimmobilien setzt sich unvermindert fort. Vor allem in den Metropolen haben die Preise angezogen.
Nachrichten-Ticker