Metelen
Die Geschichte von „Heini“ aus dem Münsterland

Freitag, 21.01.2011, 17:01 Uhr

metelen - Auf Einladung der Kulturinitiative Metelen (KIM) liest Heinrich von der Haar am Donnerstag (27. Januar) im Literaturcafé aus seinem Roman „Mein Himmel brennt“. Um 20 Uhr ist er im Landhaus Lutum zu Gast.

„Der Roman ,Mein Himmel brennt´ ist ein literarisches Zeitdokument von erschütternder und gleichzeitig berührender Intensität“, schreibt die KIM. Die Geschichte dreht sich um eine Familie im Deutschland der 50er- und 60er-Jahre. Heinrich von der Haar schildere in einer „dichten, packenden, atemlosen Sprache das Leben des Bauernjungen Heini aus dem Münsterland , mal düster und erschreckend, mal komisch“, so die KIM. Zum Inhalt: Heini wächst mit zehn Geschwistern auf. Das Leben ist alles andere als einfach, die Erziehung autoritär. Doch Heini besitzt den Mut, den Witz und die Kraft, seinen Zielen nachzustreben und sich den Widerständen zu stellen.

Der Autor Heinrich von der Haar wurde 1948 in Hopsten im nördlichen Kreis Steinfurt geboren. Er wuchs auf einem kleinen Bauernhof auf. Als Kind arbeitete er in der Landwirtschaft und in einer Fabrik. Nach der Volksschule und einer Banklehre absolvierte er auf dem zweiten Bildungsweg das bischöfliche Kolleg in Münster. Anschließend studierte er Soziologie, Philosophie, Betriebswirtschaft und Wirtschaftspädagogik. Sein Studium schloss er mit der Promotion ab. Seit 1970 lebt der Autor in Berlin.

» Der Eintritt kostet fünf Euro.

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