So., 25.09.2011

„Dietutnix“ im Bürgerhaus Frische Brise vertreibt Alltagsmief

Von Anne Steven

Metelen - Wenn Dornröschen mit den Wechseljahren zu kämpfen hat, die griechische Göttin Aphrodite mit ihrem Akzent ihrer Kollegin Hera auf die Nerven geht und wenn Jean Pütz und „dat Evchen“ versuchen, sowohl Hunger- als auch Ozonlöcher zu stopfen, dann kann dies nur eines bedeuten: „Dietutnix“ sind wieder da - und wie.

Am Freitagabend gastierte die Kabarett-Gruppe aus Rheine mit ihrem neuen Programm „Gut durchgelüftet“ im Bürgerhaus . Erst wenige Augenblicke, nachdem die fünf Damen die Bühne betreten hatten, lagen ihre Zuschauer im brechend vollen Bürgerhaus schon lachend in ihren Sitzen.

Die „Dietutnixen“ überzeugten in allen Rollen. Gekonnt nahmen sie Themen wie die Wirtschaftskrise, die Pflegereform oder das liebe Geld auf die Schippe. Krei­schend kommentierten die Gäste im Bürgerhaus den Auftritt von Sabine Hollefeld als pummeliges Dornröschen in seinem Turm, bogen sich vor Lachen, als Ingrid Helmer eine polnische Putzfrau mimte. Begeistert lauschten sie Heike Kniefs Klavierspiel, ließen Steffi Windhoff ihre „Zweiminutendreißig für die Pflege“ überbrücken und klatschten mit im Takt von Susanne Anders Interpretation des „Aschenbrödel, brödel, brödel, yeah“.

Klar, dass das Kabarett-Ensemble nicht ohne eine Zugabe von der Bühne gelassen wurde. Zum Abschluss sangen die Besucher im ganzen Saal leidenschaftlich mit, als die fünf Damen noch einmal „Überall kneift die Hose, überall gehen bei mir die Nähte auf“ anstimmten. Gekniffen hat es oft in der Bauchregion an diesem Abend. Das war bei den meisten Zuschauern zum Glück aber eher dem Lachen geschuldet . . .

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