Förderverein Matellia Power
Die Bausparkasse der Matellia

Metelen -

Mit dem Anspruch, einen finanziellen Beitrag zur Realisierung des „Sportpark Süd“ zu leisten, war der Förderverein „Matellia Power“ im April vergangenen Jahres an den Start gegangen. Ein gutes dreiviertel Jahr später ist ein gutes Stück des Weges bereits gegangen. Fast 60 Mitglieder gehören dem Verein an, 7000 Euro sind als Budget verfügbar und erste Eigenleistungen sind erbracht.

Dienstag, 28.01.2014, 22:01 Uhr

Mit dem Anspruch, neben der allgemeinen Vereinsförderung einen finanziellen Beitrag zur Realisierung des „ Sportpark Süd “ zu leisten, war der Förderverein „ Matellia Power“ im April vergangenen Jahres an den Start gegangen. Ein gutes dreiviertel Jahr später ist der Weg zu diesem Ziel zwar noch lang. Ein gutes Stück des Weges ist aber bereits gegangen.

„Viele potenzielle Unterstützer waren zunächst noch abwartend“, berichtet Markus Wesseler . Als aber der Grundsatzbeschluss des Gemeinderats im Dezember fiel, sei dies wie ein Startsignal gewesen, so der Vorsitzende im Gespräch mit dem Tageblatt. Aktuell habe der Förderverein knapp 60 Mitglieder, Tendenz steigend. Die Mitgliedergewinnung sei auch in der nahen Zukunft die Hauptaufgabe des Vorstands, der dabei in enger Kooperation mit der Matellia-Hauptleitung steht. Dass auch der eine oder andere Metelener Lokalprominente schon beigetreten ist, hilft dem Anliegen von „Matellia Power“ nach Aussage von Wesseler sehr. So gehört seit jüngstem unter anderem auch Bürgermeisterkandidat Gregor Krabbe dem Förderverein an.

Indes: Wünschen würde es sich Wesseler, dass neben dem sportinteressierten Bürger vermehrt auch aktive Sportler der Matellia Mitglied werden würden. Die finanzielle Schwelle ist nicht allzu ausgeprägt: Der Jahresbeitrag (Wesseler: „Ihn haben wir bewusst niedrig gehalten“) beträgt gerade mal zwölf Euro. „Darüber hinaus ist jedes Mitglied aufgefordert, eine Spende zu leisten“, beschreibt der Vorsitzende das Fördermodell. Wie hoch diese sein soll, sei jedem selbst überlassen.

Aktuell sind rund 7000 Euro in die „ Bausparkasse der Matellia“ (O-Ton Wesseler) eingezahlt. Insgesamt ist vorgesehen, dass der spätere Hauptnutzer des Sportparks rund 75 000 Euro an Geldmitteln in das 2,2-Millionen-Euro-Projekt investiert. Weitere 125 000 Euro sollen in Form von ehrenamtlicher Eigenleistung erbracht werden. Ein Anfang ist auch bei Letzterem schon gemacht: Nach dem Jahreswechsel haben Matellianer Bäume und Strauchschnitt auf dem Gelände des zukünftigen Kunstrasenplatzes entlang des Grundstücks der Hauptschule entfernt.

Welche Arbeiten genau in Eigenleistung erbracht werden können und was – zum Beispiel wegen Gewährleistungsansprüchen – nur durch eine Fachfirma zu erledigen ist, eruiert ein spezieller Ausschuss, den die Matellia ins Leben gerufen hat. „Das alles gehört zur strategischen Planung, die wir derzeit intensiv vorantreiben“, betont Wesseler. Neben der materiellen Eigenleistung liegt der Fokus auf der Beschaffung von Finanzmitteln. Auch wenn der Gesamtbetrag von 75 000 Euro nicht gleich im ersten Jahr fließen muss, ist der Anspruch groß. Die Gewinnung von Sponsoren soll ein Stützpfeiler werden. So denkt der Fördervereins-Vorstand, dem auch die Leiter der beiden örtlichen Kreditinstitute angehören, beispielsweise über den Verkauf einzelner Parzellen des Kunstrasenplatzes an Förderer nach, denen im Gegenzug Werbefläche zur Verfügung gestellt wird. „So hat es zum Beispiel Borghorst gemacht“, weiß Wesseler, der dank seiner langjährigen Tätigkeit als Matellia-Geschäftsführer über gute Kontakte zu Nachbarschaftsvereinen verfügt. Aber auch die Organisation von Sponsorenläufen zugunsten des Sportparks sei vorstellbar.

Die genauen Modalitäten der Matellia-Einbringung in das Jahrhundertprojekt der Gemeinde – sie ist Bauherr – wird durch eine Vereinbarung vertraglich festgelegt. Es handelt sich dabei um eine Anpassung des schon seit 2000 bestehenden Nutzungsvertrags zur Platzpflege und zur Unterhaltung des Clubheims, erklärt Andreas Joost von der Gemeindeverwaltung. Das neugefasste Vertragswerk soll bis Ende des Monats unterschriftsreif sein. Seitens der Gemeinde sieht der weitere Projektplan vor, die Ausschreibung der Arbeiten für den ersten Bauabschnitt (Anlegung eines Kunstrasenplatzes) Anfang April auf den Weg zu bringen. Nach der Auftragsvergabe durch den Gemeinderat soll Mitte Mai der erste Spatenstich erfolgen.

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